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14.05.2018

Oberbürgermeister Hetjes weiht den Walter-Lübke-Platz ein

Der ehemalige Oberbürgermeister von Bad Homburg, Walter Lübke, hat ab dem heutigen Dienstag, 8. Mai, einen würdigen Platz in seiner langjährigen Wahlheimat, nämlich den nach ihm benannten und jetzt fertig gestalteten Walter-Lübke-Platz.
Das dreieckig geschnittene Areal am südlichen Ausgang des Bahnhofs ist Teil des ehemaligen Güterbahnhofs und stellt die barrierefreie Verbindung zur Horexstraße und damit in den Büro- und Gewerbepark Mitte dar.

„Ich freue mich, dass das Projekt in neun Monaten und damit innerhalb der geplanten Zeit fertiggestellt ist und bedanke mich an dieser Stelle herzlich bei unserem Fachbereich Straßenbau und allen beteiligten Firmen“, sagte sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes im Rahmen der feierlichen Eröffnung.

Auch die Baukosten sind mit insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro im kalkulierten Rahmen geblieben. Um den stark frequentierten Platz barrierefrei und ansprechend herzurichten, ließ die Stadt unter anderem 2.000 Quadratmeter Fläche pflastern und rund 200 Quadratmeter Verblendmauerwerk verbauen.

Mit der Fertigstellung des Walter-Lübke-Platzes ist die im August 2009 mit einem ersten Spatenstich begonnene Neugestaltung der von der Bahn nicht mehr benötigten Flächen dem ehemaligen Güterbahnhof südlich der Gleise nahezu abgeschlossen. Bis auf laufende Bauarbeiten auf privaten Grundstücken, dem Weg entlang der Horexstraße in Höhe einer Baustelle sowie des Fußweges zwischen Walter-Lübke-Platz und Daimlerstraße ist das gesamte Areal be- und ausgebaut worden. Zahlreiche kleine und große Unternehmen haben sich dort angesiedelt, und die beteiligten Investoren konnten nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Anbindung Interessierte problemlos finden.

Die Stadt wird voraussichtlich im Jahr 2019 in der Verlängerung des Platzes den Weg zur Daimlerstraße gestalten. „Ansonsten ist das Projekt ,Neugestaltung ehemaliger Güterbahnhof’ abgeschlossen. Das ist ein weiterer großer Schritt für die gute Infrastruktur, die Bad Homburg als Wirtschaftsstandort auszeichnet“, so Oberbürgermeister Alexander Hetjes.

Dass das südliche Bahnhofs-Entrée nach einem seiner Vorgänger, Walter Lübke, benannt wird, hatte der Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe bereits im Jahr 2015 beschlossen. Die Namensgebung kommt nicht von ungefähr, denn in die 17-jährige Amtszeit (1907-1924) des 1861 in Berlin geborenen Homburger Stadtoberhaupts fällt auch die Einweihung des Bahnhofs am 26. Oktober 1907. Kaiser Wilhelm II. verlieh ihm im Jahr 1909 den Titel Oberbürgermeister. Der beliebte und 1919 mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigte Lübke führte Bad Homburg durch die schweren Zeiten des ersten Weltkrieges, die arme Nachkriegszeit und die Inflation. In seine Amtszeit fiel im Jahr 1912 die Entscheidung, dass die Stadt Homburg v. d. Höhe den Zusatz „Bad“ führen darf. 1924 trat Walter Lübke von seinem Amt zurück und siedelte in seine Heimatstadt Berlin um. Sechs Jahre später, im Jahr 1930, verstarb er bei einer Urlaubsreise am Starnberger See.
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