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Datenplattform und Sensorik

Aus Projektsicht besteht das Gesamtthema „Datenplattform“ aus mehreren Teilthemen, die als Teilprojekte aufgesetzt wurden:

• Datenplattform (cosma21)

• LoRaWAN

• Umweltsensorik

Datenplattform

Die Datenplattform agiert wie ein Art Drehscheibe für Daten aller Art. Des Weiteren wird es Dritten (wie z.B. Unternehmen oder Partnerbetrieben) später möglich sein, gesichert auf Daten zuzugreifen bzw. Daten mit dem Stadtkonzern auszutauschen. Die dahinterliegende Kernapplikation nennt sich cosma21 – quasi das Herzstück der gesamten Datenplattform (eine Lösung der ekom21). Diese greift mittels technischer Schnittstellen auf physische Geräte (z.B. Sensoren), Fachanwendungen (z.B. Prozessleitsystem) und anderen Cloud-Lösungen zu, konsolidiert und harmonisiert relevante Daten und erstellt je nach Bedarf Auswertungen und ggf. Korrelationen, um bestimmte Entscheidungshilfen z.B. in Form von KPIs (Key Performance Indicators) für interne Zwecke bereitzustellen oder Bürger*innen den Zugang zu wertvolle und nutzenbringende Informationen zu ermöglichen (z.B. für Hochwassermeldungen).

LoRaWan

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine Funknetzwerktechnologie, die es ermöglicht, Daten über große Entfernungen äußerst energieeffizient zu übertragen. Diese Technologie wurde speziell für Anwendungen im Internet der Dinge (IoT) entwickelt und hat sich weltweit in diesem Bereich etabliert. Die Stadtwerke Bad Homburg betreiben bereits ein solches Netzwerk.

Das Ziel des Teilprojekts LoRaWAN besteht darin, diese Technologie weiter auszubauen und LoRaWAN-Sensoren in verschiedenen Anwendungsbereichen einzusetzen. Die übertragenen Daten der Datenplattform zusammengeführt, um so die Effizienz und Koordination in unterschiedlichen Einsatzfeldern zu verbessern. Wir nutzen LoRaWAN, um die Vorteile des IoT voll auszuschöpfen und innovative Lösungen für unsere Stadt zu entwickeln.

Umweltsensorik

Weltweit nehmen Naturkatastrophen zu, und auch Deutschland ist immer häufiger von schweren Wetterereignissen betroffen. Kommunen stehen vor der Herausforderung, diesen Ereignissen wirksam zu begegnen. Hierbei arbeiten verschiedene Bereiche wie Katastrophenschutz, Betriebshöfe, Wasserbehörden und Umwelt- sowie Klimaschutz eng zusammen. Die Anwendungsfälle in diesen Bereichen werden gebündelt und gemeinsam analysiert.

Im ersten Schritt wird sich darauf konzentriert, dass geeignete Sensoren identifizier werden. Im zweiten Schritt erfolgt die Integration verschiedener Datenquellen, um sinnvolle und zeitnahe Informationen für die Anwender*innen und die jeweiligen Einsatzszenarien bereitzustellen. Die Umweltsensorik dient somit als Basis für Frühwarnsysteme, um rechtzeitig auf Naturkatastrophen und extreme Wetterereignisse reagieren zu können und die Sicherheit der Stadt Bad Homburg und der angeschlossenen Gemeinschaft zu gewährleisten.

Dies ist ein Projekt aus dem Fördermitteltopf "Starke Heimat"

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Chief Digital Office
Paul Stamms
Mitarbeiter Chief Digital Office