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20.6.2017 "Der Wächter" von Erwin Noll aufgestellt

20.6.2017 "Der Wächter" von Erwin Noll aufgestellt

Die Bad Homburger Skulpturenallee hat ein neues Mitglied: „Der Wächter“ von Erwin Noll steht jetzt am Eingang der Bahnhofstraße. Das etwa vier Meter hohe Kunstwerk wurde heute an seinem neuen Standort von Oberbürgermeister Alexander Hetjes eingeweiht.
Neben der Skulptur "Der Wächter" ist Oberbürgermeister Alexander Hetjes im Gespräch mit Künstler Erwin Noll | © Stadt Bad Homburg v.d.Höhe
„Üblicherweise erhält man zum Geburtstag Geschenke, Erwin Noll macht es andersherum und hat den ‚Wächter‘ seiner Heimatstadt zu seinem eigenen 66. Geburtstag geschenkt“, erinnerte Hetjes bei einem kleinen Festakt. Die 1993 von Noll geschaffene Skulptur stand vorher in Wiesbaden an den Rhein-Main-Hallen, der Platz stand nach dem Abriss der Gebäude allerdings nicht mehr zur Verfügung. „Für Bad Homburg ist es ein Glücksfall, dass dieser Wechsel möglich geworden ist“, freute sich Hetjes. Das Werk des in Bad Homburg geborenen Künstlers bereichere die Allee mit Großplastiken internationaler Künstlerinnen und Künstler.
„Der Wächter“ wiegt etwa zwei Tonnen und benötigt ein festes Betonfundament, das zunächst gegossen werden musste. Die Kosten für den Transport des Kunstwerkes hatte die Stadt Wiesbaden übernommen. Der Künstler hatte sein Werk auf eigene Kosten geeinigt. „Der Wächter“ steht jetzt an Stelle des „Red Boy“ von Kenny Hunter in der Skulpturenallee. Der hat einen neuen Platz am Gotischen Haus gefunden. Er steht bereits südlich des Gebäudes und blickt auf den künftigen Eingang. Der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung hatte bereits 2013 gewünscht, den Standort des „Red Boy“ gegenüber der „Walking Woman“ auf dem Bahnhofsvorplatz zu überprüfen.

Erwin Noll

Der Künstler Erwin Noll wurde 1948 in Bad Homburg geboren. Mit Ausbildungen zum Möbelschreiner und Möbelrestaurator war er ab 1970 als Amtsrestaurator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Fachgebiet gotische Tafelmalerei und Altäre, tätig. 1974 arbeitete er als Gemälderestaurator in der Alten Pinakothek und ergänzte in dieser Zeit seine handwerklichen Fähigkeiten mit einem Praktikum als Gold- und Silberschmied. Von 1977 an arbeitete er als freischaffender Künstler in Eggenfelden/Niederbayern. Daneben ist er weltweit als Geomant und Feng-Shui-Berater tätig.

Skulpturenallee

Die scheinbar in Richtung Innenstadt schreitende „Walking Woman“ von Sean Henry markiert den Beginn der Skulpturenallee. Es folgt Erwin Nolls „Der Wächter“ vor Caspar Bergers „David / Self Portrait no. 11“. In der Mitte vor dem Technischen Rathaus steht Karl Menzens „Tanz Solo“. Hanneke Beaumonts „Melancholia I“ und die bereits 2003 aufgestellt Skulptur „Für Lenné“ von Erwin Wortelkamp beschließen die Reihe. Von der anschließenden Brücke aus ist das „Versatzstück“ von Timm Ulrichs auf dem Mittelstreifen des Hessenrings zu sehen.
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