Bad Homburg v. d. Höhe. Die Feuerwehr Ober-Erlenbach hat ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak waren gekommen, um den Einsatzkräften ihren Dank und ihre Wertschätzung auszusprechen.
Im Jahr 2025 hatte die Feuerwehr Ober-Erlenbach 14 Brandeinsätze, darunter einen Großbrand Anfang Februar und mehrere Flächen- und Böschungsbrände im Frühjahr und Sommer. Ein unschöner Vorfall war der Brand eines Müllfahrzeuges im Dezember, sehr wahrscheinlich ausgelöst durch unsachgemäße Entsorgung von Batterien oder Vapes. Hinzu kamen 19 Technische Hilfsleistungen sowie neun Einsätze durch Brandmeldeanlagen. Ebenso waren neun Fehlalarme zu verzeichnen. Zum Jahresbeginn 2026 zählt die Einsatzabteilung 43 Mitglieder, davon 11 Frauen. In der Jugendfeuerwehr sind 24 Jungen und Mädchen aktiv, in der Minifeuerwehr 13 Kinder.
Insgesamt 58 Übungen mit einer geleisteten Stundenzahl von 1632 Stunden in Theorie und Praxis wurden in 2025 absolviert, darunter eine Sonderlöschmittelschulung und eine Übung im offenen Gewässer. „Qualifiziert Hilfe leisten zu können, setzt Wissen und Können voraus. Nur durch regelmäßige Übungen und Trainings ist es möglich, im Notfall unter Stress richtig reagieren zu können. Jede Woche treffen Sie sich in Ihrer Freizeit und bilden sich als Gemeinschaft weiter – trainieren, um Anderen helfen zu können“, betonte Oberbürgermeister Alexander Hetjes das Engagement der Einsatzkräfte.
Ein Meilenstein für die Zukunft der Ober-Erlenbacher Wehr war der Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses im September. „Eingebettet in das neugestaltete Areal Am Hühnerstein wird das Feuerwehrhaus ein zentraler Bezugspunkt im Ober-Erlenbach werden. Die Nähe zur Kindertagesstätte und zur Grundschule bildet die Brücke zur erfolgreichen Jugendarbeit in der Ober-Erlenbacher Feuerwehr“, sagte Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Oliver Jedynak.