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Netzwerk gegen häusliche Gewalt

Netzwerk gegen häusliche Gewalt

Die Kommunale Frauenbeauftragte ist Mitglied im Arbeitskreis „Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt“ (HIP). Dieser hat das Ziel, alle Institutionen im Hochtaunuskreis, die mit häuslicher Gewalt befasst sind, zu vernetzen, um so Betroffenen das bestmögliche Hilfeangebot zu geben.

Aktuelles: Gruppenangebot des Vereins Frauen helfen Frauen


Im Dezember 2017 startete in der Beratungsstelle des Vereins Frauen helfen Frauen - Hochtaunuskreis e.V. ein 14-täglich stattfindendes Gruppenangebot, welches sich an Frauen richtete, die häusliche Gewalt erlebten und sich nun ein selbstbestimmtes Leben aufbauen wollen. Ziel der Gruppe war es, die emotionalen Folgen der Gewalt zu überwinden, sich durch Austausch zu stärken und die Rückkehr in eine Gewaltsituation zu verhindern.
Nachdem die erste Gruppe erfolgreich zu Ende geführt wurde, möchte der Verein eine neue angeleitete Gruppe unter dem Namen „Und jetzt?!? Frauen NACH häuslicher Gewalt“ anbieten. In einem geschützten Rahmen kann über Erlebtes gesprochen und Selbstreflexion gefördert werden.
Beginn der Gruppe „Und jetzt?!? Frauen NACH häuslicher Gewalt“ ist der 24. Mai 2018. Interessierte Frauen melden sich bitte unter 06171-51768 oder unter beratungsstellefrauenhaus-oberurselde. Die Anmeldefrist ist der 17.Mai 2018.

HIP Hochtaunuskreis - Intervention gegen häusliche Gewalt

Was können Sie tun, wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind?
Bei unmittelbarer Gefahr rufen Sie die Polizei über Notruf 110. Die Polizei hat die Aufgabe, Sie zu schützen und kann dazu den Gewalttäter aus der Wohnung weisen. Wenn Sie körperlich verletzt wurden, gehen Sie zu einer Ärztin oder einem Arzt und lassen Sie sich ein Attest über Ihre Verletzungen ausstellen. Machen sie sich Notizen über Gewalthandlungen und Drohungen Ihres Partners. Notieren Sie sich Namen und Anschriften von möglichen Zeuginnen und Zeugen. Wenn Sie sich in Ihrer Wohnung nicht sicher fühlen, Angst haben oder intensive Unterstützung brauchen, wenden Sie sich an ein Frauenhaus. Sie und Ihre Kinder finden dort Schutz und Betreuung. Die Polizei hilft Ihnen, in ein Frauenhaus zu kommen.

Frauenhaus Bad Homburg v.d.Höhe, Telefon 06172 967400 oder unter der E-Mail frauenhaus-hgawo-hsorg
Frauenhaus Oberursel, Telefon 06171 51600 oder 06171 580804 Büro

Bei den Jugendämtern erhalten Sie Unterstützung und Beratung, was Sie zum Schutz Ihrer Kinder tun können. In Notfällen (außerhalb der regulären Dienstzeiten) ist das Jugendamt über die Polizei zu erreichen.

Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Telefon 06172 100-0
Fachbereich Soziale Dienste / Hochtaunuskreis (Jugendamt), Telefon 06172 999-0
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Telefon 06172 29109 Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Hochtaunuskreis, Telefon 06172 664791.

Hilfemöglichkeiten

Sie können sich an eine der unten genannten Beratungsstellen wenden. Die Beratungsstellen sind kostenlos und vertraulich.

Beratungsstelle AWO-Hessen-Süd, Beratung und Hilfe für Frauen und Mädchen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Telefon 06172 1370993 oder unter der E-Mail fh-beratungsstelleawo-hsorg.
Beratungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. Hochtaunuskreis, Telefon 06171 51768
pro familia, Telefon 06172 74951

Sie können sich aber auch an die Frauenbeauftragten der Kommune, des Kreises oder an andere Beratungsstellen wenden.

Ihre Rechte

Das Gewaltschutzgesetz ist seit dem 1.1.2002 in Kraft. Mit diesem Gesetz werden die Rechte und Schutzmöglichkeiten der Opfer häuslicher Gewalt gestärkt und die Täter zur Verantwortung gezogen. Nutzen Sie Ihr Recht und beantragen Sie Maßnahmen zu Ihrem Schutz beim Amtsgericht. Das Gericht kann Ihnen die gemeinsame Wohnung zuweisen. Das ist auch dann möglich, wenn der/die Gewalttäter/in der/die alleinige Mieter/in oder Eigentümer/in ist. Das Gesetz bietet Ihnen auch außerhalb der Wohnung Schutz. So kann das Gericht Ihrem/r Partner/in beispielsweise verbieten

  • sich Ihnen oder der Wohnung bis auf einen bestimmten Umkreis zu nähern,
  • Orte aufzusuchen, an denen Sie sich regelmäßig aufhalten, z.B. an Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten, in Freizeiteinrichtungen,
  • Kontakt zu Ihnen aufzunehmen, z.B. über Telefon, Brief, E-Mail, SMS.

Diese Möglichkeiten bestehen auch bei „Stalking“ (Bedrohung, Belästigung und Auflauern) nach einer Trennung. Es ist von Vorteil, eine Anwältin oder einen Anwalt aufzusuchen. Wenn Sie kein Geld für Anwaltskosten haben, können Sie beim Amtsgericht Beratungshilfe bzw. Prozesskostenhilfe beantragen. Amtsgerichte/Familiengerichte im Hochtaunuskreis: Bad Homburg v.d.Höhe, Auf der Steinkaut 10-12, Telefon 06172 405-0 Königstein, Burgweg 9, Telefon 06174 2903-0

Kontakt

Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe
Rathausplatz 1
61343 Bad Homburg v. d. Höhe
Stadtplan:
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Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 100-3002
Telefax:
100-1061
E-Mail:
gaby.pilgrimbad-homburgde
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