Bad Homburg v d. Höhe. Sirenengeheul, Mitarbeiter mit Warnwesten und Megafon, junge Menschen, die in Badebekleidung zügig und doch geordnet das Bad verlassen. So würde eine Evakuierung des Seedammbads im Ernstfall aussehen.
Dieses Szenario wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seedammbads und der Stadtwerke am Montag geprobt. Rund 200 Schülerinnen und Schüler des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums waren als „Probanden“ im Einsatz.
Dabei wurde der Ablauf einer Evakuierung des Innenbereich des Bades einmal komplett durchgespielt. Während der untere Bereich durch den Haupteingang verlassen wurde, geleiteten die Mitarbeiter die Schülerinnen und Schüler aus dem Sportbeckenbereich über eine Wendeltreppe ins Freie zur Sammelstelle vor dem Seedammbad. Dort waren Handtücher zum Abtrocknen ausgelegt. Im Falle eines Unwetters würden die Badegäste nach einer Evakuierung in die benachbarten Taunus-Therme gebracht.
Überprüft und evaluiert wurde die Übung von der Firma Safety Consult, die das Evakuierungskonzept im Auftrag der Stadtwerke erstellt hatte.
„Alle Mitarbeitenden des Bades sind als Evakuierungshelfer geschult. Die Übung ist gut verlaufen, sodass das Bad binnen weniger Minuten leer war. Auch die Schülerinnen und Schüler haben sich vorbildlich verhalten“, resümiert Peter Velte, kaufmännischer Direktor der Stadtwerke, den Probeeinsatz.