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Freunde kennen keine Grenzen - Bad Homburg und seine Partnerstädte
24.10.26 | Ausstellungen

Freunde kennen keine Grenzen - Bad Homburg und seine Partnerstädte

Kulturnacht im Stadtarchiv - Stöberabend
  • Barrierefrei

Kulturnacht im Stadtarchiv - Stöberabend

Freunde kennen keine Grenzen – Bad Homburg und seine Partnerstädte

In Bad Homburg wird anlässlich des 3. Europäischen Gemeindetags 1956 als Pionierleistung ein Partnerschaftsring gegründet, dem neben Bad Homburg sechs weitere Städte angehören. Ziel ist es einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten und einen Schritt hin zur Einheit Europas zu tun.

Zahlreiche Objekte lassen die Geschichte der Städtepartnerschaften lebendig werden. Der Lesesaal bietet Gelegenheit zum Stöbern: Literatur, historische Dokumente, Zeitungsausschnitte, Fotos und Gemälde zeichnen ein buntes Potpourri der blühenden Städtepartnerschaft, die in diesem Jahr ihren 70 Geburtstag feiert.

Im Foyer erinnert eine Diashow mit Bildern aus den vergangenen 70 Jahren an etliche gegenseitige Besuche, gemeinsame Veranstaltungen, lieb gewonnene Traditionen und viele unvergessliche Begegnungen. Filmdokumente aus den Anfangsjahren der Städtepartnerschaften lassen bedeutsame Augenblicke der Partnerschaft Revue passieren.

Spielerisch können Sie sich im Monopoly der Partnerstädte versuchen, statt auf fiktivem Grund wird auf den Straßen realer Städte gespielt. Die Saalburgchaussee, der Hessenring oder die Louisenstraße - sie alle stehen jetzt zum Kauf. Bauen Sie Hotels an bekannten Plätzen in der ältesten Stadt der Schweiz (Chur), oder machen Sie einen Abstecher zum Royal Albert Memorial Museum in Exeter.

Der Verein für Geschichte und Landeskunde bietet erneut seine beliebte Aktion „Drucke Deine Wunschpostkarte“. Neben Postkartenklassikern aus Stadt- und Kreisarchiv liegt der Fokus dieses Mal auch auf Motiven der Partnerstädte. Und nicht zuletzt laden Büchertische laden zum Stöbern ein.

 

Datum

Samstag, 24.10.26 -

Beginn um 19:00 Uhr

Ende um 22:00 Uhr

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Eintritt

Eintritt frei

Adresse
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg
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Veranstalter
Stadtarchiv in der Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg

Veranstaltungsort
Villa Wertheimber

1898 erwarben der Frankfurter Bankier Julius Wertheimber und seine Frau Ketty den Gustavsgarten und ließen durch den Architekten Franz von Hoven eine prächtige Sommerfrische-Villa im Stil der Neorenaissance errichten. Die Familie Wertheimber gehörte in Bad Homburg zum Kreis der Honoratioren. Im Dritten Reich musste die Tochter des Ehepaars Wertheimber, Juliane Krahmer, das Anwesen unter Preis veräußern. Sie emigrierte nach Frankreich und starb 1940 nahe Paris. In den 1940er Jahren war kurzzeitig die Marinemusikschule Frankfurt in der Villa untergebracht, 1947 richtete der Verein Hirnverletzenheim eine Klinik darin ein. Nach einem mehrjährigen Restitutionsprozess wurde das Anwesen an die Erben von Juliane Krahmer zurückgegeben, die es der Bundesrepublik verkauften. Das Hirnverletztenheim wurde im Laufe der Jahre um Therapie- und Bettenbauten erweitert und zu einer namhaften Neurologischen Klinik ausgebaut. 2004 schloss die Klinik ihre Pforten. Im April 2011 erwarb die Stadt Bad Homburg das Anwesen. Heute befindet sich in der Villa das Stadtarchiv, das in einem Anbau das "Gedächtnis der Stadt" verwahrt. Urkunden, Akten, Bücher, Karten, Pläne, Fotos, Postkarten, Schallplatten, Filme und vieles mehr kann man zu festen Öffnungszeiten im Lesesaal einsehen. Vorträge, Führungen und Stöbertage ergänzen das Angebot zur Bad Homburger Stadtgeschichte auf vielfältige Art und Weise . Im Obergeschoss der Villa befindet sich die „Hölderlin-Wohnung“, in der Schriftsteller*innen und Forscher*innen auf Einladung der Stadt Bad Homburg kostenfrei wohnen können.

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