Die Ausstellung vereint Werke der Künstlerinnen Anne Killat, Claudia Fründ, Maria Eggenkemper und Maria Stoltefaut und widmet sich den Zwischenräumen menschlicher Erfahrung – zwischen Aufbruch und Ankunft, Nähe und Distanz, Fragilität und Stärke.
Sind wir nicht immer INBETWEEN? Nicht festgelegt, nicht endgültig. Die Ausstellung erzählt vom Leben in Übergängen: zwischen Ankunft und Aufbruch, Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verschwinden. In diesen Zwischenzuständen entfaltet sich eine besondere Kraft – die Möglichkeit, sich selbst neu zu begegnen und Wandel als schöpferischen Prozess zu begreifen.
Die gezeigten Gemälde und Skulpturen setzen sich mit Spannungen zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung, zwischen innerem Erleben und äußerer Erwartung auseinander. Die Arbeiten reflektieren die Fragilität und zugleich die Stärke jener Augenblicke, in denen Gegensätze nebeneinander bestehen bleiben dürfen. Aus der Schwere des Materials entsteht Leichtigkeit, aus Brüchen entwickeln sich neue Formen.
Der künstlerische Prozess selbst wird dabei zum Sinnbild des „Dazwischen“: Die Werke erzählen von Transformation, Bewegung und Offenheit. INBETWEEN versteht sich als Dialograum, in dem Widersprüche nicht aufgelöst, sondern als produktive Energie erfahrbar werden.
Das MATERIA ArtCollective vereint vier freischaffende Künstlerinnen mit unterschiedlichen künstlerischen Schwerpunkten:
• Anne Killat – Malerei und künstlerische Fotografie
• Claudia Fründ – Malerei
• Maria Eggenkemper – Bildhauerei
• Maria Stoltefaut – Malerei
Während der gesamten Laufzeit ergänzt ein audiovisuelles Künstlerinnenportrait die Ausstellung. Der Film über die vier Künstlerinnen wurde von André Chrost (CHROST Fotodesign) realisiert und gibt Einblicke in Arbeitsweisen, Prozesse und persönliche Perspektiven der Beteiligten. Präsentiert werden die Portraits auf einem großen Monitor, der den Künstlern durch die Fa. omnia concepts GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt wird.
Vernissage: Freitag, 3. Juli 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 04.07. - 02.08.2026
Öffnungszeiten: Mi–Fr 16–19 Uhr, Sa und So 14–18