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26.04.2022

Drei neue Bäume für den Gustavsgarten

Bad Homburg. Das ist doch mal ein schönes vorweggenommenes Geburtstagsgeschenk: Im Gustavsgarten, der am 23. Oktober dieses Jahres seinen 200. Geburtstag als Prinzengarten feiert, wurden zum „Tag des Baumes“ am Montag, 25. April, drei Solitärbäume auf den Wiesenflächen rund um die Villa Wertheimber gepflanzt.
Insbesondere bei den Stürmen in den vergangenen Jahren wurden einzelne Bäume umgeworfen oder mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Nachpflanzungen werden daher immer wieder vorgenommen und bereits im Vorfeld mit dem Denkmalschutz und den Baumsachverständigen des Betriebshofs abgestimmt. Das ist notwendig, da es sich um eine historische Parkanlage handelt, die sich an verändernde klimatische Bedingungen anpassen muss. Dies erfordert gemeinsame Anstrengungen verschiedenster Disziplinen.

Finanziell getragen wurde die Pflanzung von der erst jüngst gegründeten Stiftung Tannenwaldallee, die treuhänderisch von der Werner-Reimers-Stiftung geführt wird. Ins Leben gerufen wurde die Stiftung 2021 von dem in der Tannenwaldallee ansässigen Dr. Wilfried Hollenberg. „Die Stiftung beteiligt sich und fördert unter anderem Projekte im Bereich der Entwicklung und Erhaltung von Parklandschaften, der Begrünung von städtischen Plätzen durch Baumpflanzung und auch speziell dem Erhalt alter Bäume als ,biologischesKulturdenkmäler‘“, erklärt Dr. Hollenberg. Gleichzeitig soll bei Jugendlichen und Schülern das Interesse und Verständnis für die Natur und Kultur von Parklandschaften geweckt werden. Hollenberg: „So wird auch ein Beitrag zum Verständnis von Klima- und Umweltschutz sowie dem Aspekt der Nachhaltigkeit geleistet.“

Unterstützung bei der Pflanzaktion im Gustavsgarten hatte Dr. Hollenberg von seiner langjährigen Nachbarin Dr. Petra Bergner-Brenken erhalten, die es sich nehmen ließ, die Finanzierung von einem der drei Bäume zu übernehmen.

„Das ist ein wirklich herausragendes bürgerschaftliches Engagement“, lobte Bürgermeister und Nachhaltigkeitsdezernent Dr. Oliver Jedynak das Engagement der Stifter. Hier würden Bürgerinnen und Bürger in Situationen in die Bresche springen, in denen einer Kommune finanziell mitunter die Hände gebunden seien. Jedynak: „Ich kann mich im Namen der Stadt nur ganz herzlich bei den Stiftern bedanken.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stiftung Tannenwaldallee Projekte der Verwaltung Staatlicher Schlösser und Gärten Hessen im Bad Homburger Schlosspark unterstützt – unter anderem hatte man die Publikation zum „Tempel der Pomona“ und dem Wiederaufbau des alten Obstspaliers im Schlosspark durch die Anpflanzung alter Obstsorten mitfinanziert. Unter Mithilfe einzelner interessierter Homburger Bürgerinnen und Bürger will die Stiftung auch zukünftig Projekte der Stadt wie zum Beispiel den Erhalt des Alleencharakters der Tannenwaldallee unterstützen und fördern.

Zurück in den Gustavsgarten: Nach alter Landgrafen Sitte wurden drei unterschiedliche Baumarten aus fernen Ländern ausgewählt: ein Ginkgo (Ginkgo biloba), ein Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) und ein Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera). Damit die Besonderheiten dieser Bäume, unter anderem ein beeindruckender Blütenansatz und eine spektakuläre Herbstfärbung, voll zur Geltung kommen, wurden sie als Solitäre im nordwestlichen Teil der Parkanlage platziert.

Der aus China stammende Ginkgo ist ein „lebendes Fossil“, ein Bindeglied zwischen den Nadel- und Laubgehölzen, und zeichnet sich durch eine leuchtend gelbe Herbstfärbung aus.
Die Heimat des Blauglockenbaums ist ebenfalls China. Wenn man von einer gewissen jugendlichen Frostempfindlichkeit absieht, ist er anspruchslos, schnellwachsend und weist zur Blütezeit Ende April noch vor dem Blattaustrieb nach Vanille duftende, blaue, glockenförmige Blüten auf. Aus Nordamerika stammt der Tulpenbaum aus der Familie der Magnoliengewächse, der mit gelb-orangefarbenen, großen tulpenartigen Blüten aufwartet.

Das Anpflanzen fremdländischer Pflanzen hat in Bad Homburg eine lange Tradition, haben doch die Landgrafen vor 200 Jahren den Forstgarten angelegt, um dort fremde Arten aus aller Herren Länder auf ihre Verträglichkeit im Bereich der Höhe, wie der Taunus seinerzeit genannt wurde, zu testen und zu vermehren.
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