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04.02.2021

"Stadt-Historiker": Schon 11 Bewerbungen - weitere Interessierte gesucht

Bad Homburg. Drei Bände voll mit Stadtgeschichte füllen die bisherigen Forschungen der Frankfurter „Stadtteil-Historiker“, so der Projekt-Titel, bereits. Seit 2007 lässt man in der Main-Metropole geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger die Historie der Stadt unter die Lupe nehmen. Die durchweg spannenden Ergebnisse werden der Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung, eines Films, eines Buches oder einer Website präsentiert. Demnächst wird dies auch in Bad Homburg der Fall sein. Das Kulturamt der Stadt Bad Homburg hat das Projekt unter dem leicht abgewandelten Titel „Stadt-Historiker“ auf die Kurstadt übertragen. Dementsprechend werden jetzt auch Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger gesucht, die Geschichte schreiben.
Mit dem Projekt sollen Menschen aller Alters- und Berufsgruppen dazu animiert werden, ein stadthistorisches Thema ihrer Wahl zu erforschen und öffentlichkeitswirksam aufzubereiten. Gesucht werden Laienhistoriker, denen im Rahmen des Projekts die notwendige fachliche und praktische Unterstützung sowie eine finanzielle Unterstützung zur Realisierung ihrer Projekte zuteil wird. Aus den eingehenden Bewerbungen wählt letztlich eine Jury am 5.März 2021 bis zu fünf Bürgerinnen und Bürger aus, die zu Stadt-Historikern ernannt werden. Die Forschungsarbeit wird mit einer Aufwandsentschädigung von jeweils 800 Euro unterstützt. Das Kulturamt will insbesondere Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund dazu ermuntern, sich zu bewerben. Personen, die hauptberuflich als Historiker tätig sind, sind von der Bewerbung ausgeschlossen.
„Das Projekt bietet dem in unserer Stadt fest verankerten Geschichtsinteresse einen Rahmen“, erklärt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Zudem wolle man so das Engagement der traditionsreichen Bad Homburger Heimat- und Geschichtsvereine ergänzen und unterstützen.
Und ganz offensichtlich ist in Bad Homburg die Bereitschaft groß, sich intensiv mit den unterschiedlichsten Aspekten der Stadtgeschichte zu befassen. Dem Kulturamt liegen bereits 11 Bewerbungen für das Projekt „Stadt-Historiker“ vor. „Es freut mich ungemein, dass das Interesse der Bad Homburgerinnen und Bad Homburger an unserem Projekt trotz der coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen und kulturellen Lebens so groß ist und die Bürger sich nach wie vor sehr für ihre Lokalgeschichte interessieren und mit ihren eingereichten Projektideen einen Beitrag zu einer lebendigen Stadtgeschichte leisten wollen“, sagt die Leiterin des Kulturamtes, Dr. Bettina Gentzcke.
Wer seinen Hut bislang noch nicht in den Ring geworfen hat, kann das bis Ende Februar nachholen, die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 28. Februar. Weitere Informationen zum Konzept, dem Auswahlverfahren, zur Jury, den Bewerbungskriterien oder der finanziellen Förderung gibt es auf der städtischen Homepage www.bad-homburg.de (Suchbegriff Stadt-Historiker). Interessierte schicken zunächst eine kurze Bewerbungs-E-Mail an die Adresse kultur@bad-homburg.de. Im Anschluss findet eine individuelle Beratung (ggf. auch über Auswahl und Eingrenzung des Themas) statt. Bis zum Bewerbungsschluss muss eine Projektskizze (maximal zwei Seiten), eine Darstellung der Quellenlage und ein tabellarischer Lebenslauf des potentiellen „Stadt-Historikers“ eingereicht werden.
Ideengeber für das Projekt „Stadt-Historiker“ ist die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, begleitet wird es von der Werner Reimers Stiftung, die für die beste Arbeit den Johann Georg Hamel-Preis mit 500 Euro auslobt, sowie der Taunus Zeitung, die als Medienpartner fungiert.
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