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14.07.2020

Freundschaftsvertrag unterzeichnet

Bad Homburg. Ein guter Freund, so sagt ein chinesisches Sprichwort, ist der größte Reichtum. Dementsprechend ist Bad Homburg wieder ein Stück reicher. Nach langjähriger Vorarbeit konnte kürzlich der Freundschaftsvertrag zwischen den Städten Bad Homburg und Lijiang in Yunnan/China von den offiziellen Vertretern beider Seiten unterzeichnet werden. Der Bad Homburger „Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e.V.“ (www.lijiangfreunde.de) war daran maßgeblich beteiligt.
Seit dem Sommer 2011 pflegen Bad Homburg und Lijiang freundschaftliche Beziehungen. Damals wurde ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das in den vergangenen Jahren auch gelebt wurde. So fanden zahlreiche gegenseitige Besuche statt, die dafür gesorgt haben, dass sich die Menschen in Bad Homburg und Lijiang immer besser kennengelernt haben. Zahlreiche Jugend-, Schüler- und Studentengruppen haben in den vergangenen Jahren an dem intensiven Austausch zwischen den beiden Städten teilgenommen und auch mehrere politische Delegationen haben sich auf die Reise in die jeweils andere Stadt gemacht.
Sowohl in der Politik wie auch in der Bad Homburger Gesellschaft haben sich in der Vergangenheit immer wieder Initiativen ergeben, um die Freundschaft mit Lijiang zu vertiefen. Ein Meilenstein auf Bad Homburger Seite war 2015 die Gründung des gemeinnützigen „Vereins zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang e. V.“. „Die Mitglieder des Vereins haben mit ihrem Engagement die Beziehungen zu Lijiang belebt“, lobt Oberbürgermeister Hetjes.
So betreut der Verein Jugend- und Studentengruppen aus der befreundeten Stadt in China, die in der Kurstadt zu Besuch sind, und organisiert Bürgerreisen. „Regelmäßig besuchen Bad Homburger die Stadt Lijiang und genießen dort die große Gastfreundschaft. Sämtlichen Besuchern bleibt vor allem die Altstadt als Weltkulturerbe in besonderer Erinnerung“, so die Vorsitzende des Vereins, Sigrid Deussen. Daneben veranstaltet der Verein verschiedene Vorträge zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen zu China.
Natürlich wollten beide Seiten die Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages gebührend feiern, und Oberbürgermeister Alexander Hetjes hatte auch schon eine Einladung an den Bürgermeister von Lijiang nach Bad Homburg ausgesprochen. Dann allerdings überrollte die Corona-Pandemie die ganze Welt und die Feierlichkeiten mussten zurückgestellt werden. „Wir wollen das Treffen, sobald es die Situation zulässt, nachholen. In einer globalisierten Welt ist es wichtig, sich gut zu kennen und natürlich auch zu verstehen. Beides ist die Voraussetzung für die Entwicklung guter Beziehungen“, so Hetjes.
Doch zunächst war erstmal gegenseitige Hilfsbereitschaft angesagt. Der „Verein zur Förderung der Freundschaft zwischen Bad Homburg und Lijiang“ half bereits Anfang März dabei, 10.000 FFP2-Masken, eine großzügige Spende der Bad Homburger Firma Lilly Deutschland, nach Lijiang zu schicken. Als dann Deutschland in die akute Krise geriet, schickte wiederum die Stadt Lijiang 15.000 Masken, die aufgrund von Transportschwierigkeiten erst Anfang Juni in Bad Homburg ankamen.
Die Verteilung der Masken übernahm im Auftrag von Oberbürgermeister Hetjes Sigrid Deussen. Die Masken wurden gleich nach ihrer Ankunft an das Senioren-Wohnheim „Haus Luise“ in Dornholzhausen, an die Corona-Schwerpunktpraxis im Gluckensteinweg und an die Hochtaunus-Kliniken verteilt. Hetjes bedankte sich direkt in schriftlicher Form bei den Freunden in Lijiang.
Sobald es die Situation wieder zulässt, soll die Ratifizierung des Freundschaftsvertrages endlich angemessen gefeiert werden. Und dann stehen auch schon verschiedene Ideen im Raum, wie der Austausch wieder gelebt werden kann. „Wir freuen uns auf die zukünftigen Begegnungen zwischen den Menschen aus Bad Homburg und Lijiang. Das gegenseitige Kennenlernen gerade der jungen Generation ist für uns besonders wichtig. Verständnis erwächst immer dann, wenn die Menschen sich gut kennengelernt und Vertrauen zueinander entwickelt haben. Dies ist unser Ziel“, so die Vereinsvorsitzende Sigrid Deussen abschließend.
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