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19.06.2020

85 Prozent der bestellten Loop-Schals verteilt

Jetzt wurde auch die Gastronomie mit Schals und Masken versorgt
Bad Homburg v. d. Höhe. Rund 330 Loop-Schals und 2000 Mund-Nasen-Masken hat die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe diese Woche mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr an Bad Homburger Gastronomen verteilt. Die Stadt hatte Gastwirte, die noch Schals und Masken benötigen, aufgerufen, ihren Bedarf anzumelden. „Ein tolles Angebot der Stadt“, freut sich Christian Roth vom „Bel Air“ auf dem Kurhausvorplatz, der an der Feuerwache Schals und Masken für seine Mitarbeiter in der „Café & Cocktailbar“ abholte. Oberbürgermeister Alexander Hetjes überreichte Roth 22 Schals und 100 Mund-Nasen-Masken.

Zuvor hatten Stadt und Feuerwehr bereits in mehreren Aktionen ungefähr 10.000 Einweg-Masken an Bad Homburger Ärzte und Physiotherapeuten verteilt. Zudem waren alle Bad Homburgerinnen und Bad Homburger per Anschreiben vorübergehend mit einer Einwegmaske versorgt worden. Mit besagtem Anschreiben wurde auch die größte Verteilaktion eingeläutet, die Bad Homburg je erlebt hat. Den ganzen Mai über wurden an die gesamte Bevölkerung waschbare und damit wiederverwendbare Loop-Schals (Model „ProtectMe“) verteilt. 55.000 dieser für die Bürgerinnen und Bürger kostenfreien Schals hatte die Stadt beim schwäbischen Unternehmen Maute + Renz Textil GmbH bestellt. 47.000 sind bereits verteilt worden. „85 Prozent verteilte Schals sind eine tolle Quote, mit der wir so gar nicht unbedingt gerechnet hätten“, freut sich Oberbürgermeister Hetjes, dass das Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern so überaus positiv aufgenommen wurde.

Und die Nachfrage ist nach wie vor hoch. „Wir müssen jede Woche 200 Schals an das Stadtbüro liefern“, erklärt Feuerwehrchef Guischard. Das liegt unter anderem daran, dass die Schals auch an alle Neubürgerinnen und Neubürger sowie an alle Personen, die ihren Zweitwohnsitz in Bad Homburg haben, ausgegeben werden. Darüber hinaus erhielt das komplette Personal der städtischen Betreuungseinrichtungen sowie die Belegschaft des Rathauses, des Betriebshofes und der Stadtwerke Schutzmasken.

„Die Verteilaktionen waren eine riesige logistische Herausforderung“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Zunächst musste die Bevölkerung informiert werden, anschließend galt es, die Schals zu verteilen. An insgesamt sechs Terminen wurden jeweils acht Verteilstationen an verschiedenen Standorten eingerichtet. Jeder Stand war im Laufe des Tages mit fünf Personen besetzt – „das macht insgesamt 240 Helferinnen und Helfern, die rund 2000 Stunden in die Aktion investiert haben“, so Hetjes. Ihnen, den städtischen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, gilt sein Dank, genauso wie allen Bad Homburgerinnen und Bad Homburgern, die sich nicht nur während der Verteilaktionen diszipliniert und vorbildlich verhalten hätten. „Aber natürlich danke ich auch der Bad Homburger Feuerwehr, die die Aktion generalstabsmäßig organisiert hat, und den Mitgliedern des Krisenstabs.“ Die Hilfsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung sei überwältigend. Das habe sich auch bei der Unterstützung durch ansässige Unternehmen und Organisationen gezeigt, die der Stadt immer wieder Mund-Nasenmasken gespendet haben. Kürzlich erst hatte die Stadt Lijiang 15.000 Masken nach Bad Homburg geliefert.

Am Rande interessant: Die Schals aus dem Schwäbischen erfreuen sich bundesweit großer Beliebtheit. So haben unter anderem auch die Lufthansa, die DHL, die in Bad Homburg ansässige Lilly Deutschland GmbH und der Fanclub des FC Bayern München Bestellungen bei Maute + Renz Textil GmbH aufgegeben.

Stadtverwaltung und Feuerwehr haben aber nicht nur die Bürgerinnen und Bürger mit Schals und Mund-Nasen-Masken versorgt, sondern auch an unterschiedlichen Orten der Stadt mit weiteren Materialien ausgeholfen. So hat die Feuerwehr in allen städtischen Einrichtungen (unter anderem in den Verwaltungsgebäuden und den Kitas) insgesamt 55 Spender für Desinfektionsmittel aufstellen lassen und ungefähr 1000 Liter Desinfektionsmittel ausgegeben. „Wir verbrauchen pro Woche zwischen 20 und 40 Litern“, so Guischard. Zuletzt wurde das Seedammbad ausgestattet. Dort werden zehn kontaktlose Comfort-Spender aufgestellt, außerdem wird das Personal mit 1500 FFP2_Masken ausgerüstet. Zudem wurden Spezialgeräte zur Raumdesinfektion inklusive 500 Litern Speziallösung angeschafft.
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