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06.04.2020

"Lebensmittelläden" für Insekten

Bad Homburg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zum städtischen Betriebshof gehörigen Kurparkkolonne haben im Stadtgebiet etliche Anpflanzungen vorgenommen. Die Maßnahmen sind Teil eines neuen Begrünungs-Konzeptes an städtischen Liegenschaften, das der Steigerung des Nahrungsangebotes für Insekten dienen soll.
Bei dem Spielplatz „Am Steingritz“ (Gonzenheim) wurde der Bereich entlang des Zaunes neugestaltet: Innen wurden Berg-Waldreben, auch als Clematis bekannt, und Wald-Platterbsen gepflanzt. Sie sollen den Zaun beranken und werden zahlreiche Blüten ausbilden. Die Wald-Platterbse gehört zu den Schmetterlingsblütlern was schon darauf hindeutet, wer hier von den Blüten besonders profitiert. Die Clematis ist mit ihrer Blütenpracht eine famose Bienenweide. Kriechende Rosen und einige Stauden wie Nachtviole, Glockenblume, Habichtskraut und Nesselkönigin ergänzen zukünftig das Nahrungsangebot und sind auch schön anzusehen.
Auch die vier Blumenkübel in der Louisenstraße / Ecke Georg-Speyer-Straße wurden neu bepflanzt: Hier wurde das Pflanzsubstrat ausgetauscht und die Kübel dann mit Wildstauden wie Witwenblumen, Berg-Steinkraut, Salbei oder Seifenkraut bepflanzt, alles Pflanzen, die beim Blühen reichlich Pollen und Nektar für Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und andere Insekten bieten.
Am Friedhof in Ober-Eschbach wurden die neuen Beete am Parkplatz und im Eingangsbereich blütenreich bepflanzt: Blasenstrauch, Felsenbirne und Felsenkirsche als kleine Gehölze wachsen zukünftig umgeben von Ziest, Günsel, Wolfsmilch und zahlreichen angesäten Wildpflanzen und -stauden.
Auch wenn in manchen Beeten bislang noch nicht allzu viel zu sehen ist, werden sich die frisch bepflanzten Flächen in den nächsten Wochen noch entfalten und die erfolgte Einsaat - im gärtnerischen Fachjargon – „auflaufen“. Im Herbst werden auf all diesen Flächen dann noch Zwiebeln gesteckt, so dass es im nächsten Frühjahr dann noch zeitiger losgeht mit der Blütenpracht.
Die Maßnahmen sind Teil der Extensivierung der Pflege von städtischen Grünflächen im Rahmen der Steigerung der biologischen Vielfalt. Die Maßnahmen wurden im Auftrag des Betriebshofes der Stadt durch die Biologin Dr. Eva Distler konzipiert und von den Produktbereichen Umwelt- und Landschaftsplanung und Grünflächen begleitet.
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