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03.03.2020

Brut- und Setzzeiten: Stadt Bad Homburg appelliert an Hundehalter

Wer im beginnenden Frühjahr in Feld und Wald unterwegs ist, sollte stärker als sonst an den Schutz der Tiere und der Natur denken. Darauf weist die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe hin. „Spaziergänger, Radler und Hundehalter nutzen die Landschaft rund um unsere Stadt gerne für Freizeitaktivitäten.
Dort beginnen bei wild lebenden Tieren jetzt die Brut- und Setzzeiten. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte sich deshalb rücksichtsvoll verhalten“, appelliert Ordnungsdezernentin Lewalter-Schoor.

Vor allem Hundehalter sollten bei ihren Spaziergängen in Feldrandlage auf ihre Vierbeiner achten. Denn leider passiert es immer wieder, dass Hunde in die Lebensräume von Wildtieren eindringen. „Jeder Hundehalter hat die Verantwortung für sein Tier und sollte verhindern können, dass es Wildtiere stört“, sagt Lewalter-Schoor.

Offiziell haben die Brut- und Setzzeiten am 1. März begonnen. Seither soll besondere Rücksicht auf Wildtiere genommen werden. Hunde sollten deshalb von den Feldholzinseln ferngehalten und im Wald an der Leine geführt werden.

Experten stufen die Nutzung der Landschaft während der Brut- und Setzzeiten vor allem abseits der vorgesehenen Wege als ernsthafte Bedrohung für Wildtiere ein. Sie sehen häufige Störungen als eine der Ursachen für einen zurückgehenden Bestand bei bestimmten Vogelarten,
aber auch bei wild lebenden Hasen.

Die Stadt achtet derzeit auch besonders auf Autofahrer, die ihr Fahrzeug auf Feldwegen abstellen oder eine Strecke durch die Felder abkürzen. Die Wege sind nicht als öffentliche Straßen ausgebaut, die Fahrten stören Wildtiere. Die Wege sind deshalb Landwirten vorbehalten.

Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen: Hundehaltern, die sich nicht an
die Anleinpflicht halten, wird ein Verwarnungsgeld von 25 Euro auferlegt, bei Wiederholungstätern erhöht sich dieser Betrag. Benutzt ein Autofahrer einen Feldweg, der nur für landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben ist, wird er mit 20 Euro Bußgeld verwarnt, parkt er sein Auto auf diesem
Weg werden 30 Euro fällig.

Die Stadt hat übrigens für Hundehalter zahlreiche Dog-Stationen aufgestellt. Dort sind Beutel zur Entfernung von Hundekot kostenlos erhältlich. Kot verschmutzt das Tierfutter und kann sogar Spuren in den produzierten Lebensmitteln hinterlassen. Sollten die Beutel nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, wird ebenfalls ein Bußgeld von 50 Euro fällig. Die Beutel gibt es übrigens auch an der Infotheke des Stadtladens im Rathaus.
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