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28.06.2019

Bad Homburg lässt Nester des Eichenprozessionsspinners absaugen

Bad Homburg v. d. Höhe lässt derzeit in sensiblen Bereichen im Stadtgebiet, darunter in Kindertagesstätten, auf Spielplätzen und im Kurpark, Nester des Eichenprozessionsspinners absaugen, soweit befallene Bäume auf städtischen Grundstücken stehen.
Die beauftragte Firma ist dort tätig, wo Eichen nachweislich befallen und besonders viele Menschen unterwegs sind. Die Stadt weist darauf hin, dass im Stadtgebiet weitere Nester vorhanden sein können. Informationen hierzu nimmt die Stadtverwaltung unter 06172 100-6631 entgegen.

Eichenprozessionsspinner sind Schmetterlings-Raupen, deren Haare für Menschen gesundheitsschädlich sein können. Sie enthalten das Gift Thaumetopoein, das Ursache für Irritationen und Reizungen von Haut, Augen und Atemwegen sein kann. Gefahren gehen auch von verlassenen Nestern aus, unter Umständen sogar über mehrere Jahre. Aus diesem Grunde lässt die Stadt auch Altnester absaugen.

Trotz sorgfältiger Kontrollen kann die Stadt nicht ausschließen, dass weitere Nester des Eichenprozessionsspinners vorhanden sein können. In der Nähe von Eichen ist deshalb erhöhte
Aufmerksamkeit geboten. Wer im Wald unterwegs ist oder auf seinem privaten Grund Eichen gepflanzt hat, dem rät die Stadt zur Vorsicht und dazu, sich selbst zu schützen.

Oberstes Gebot ist, Nester und Raupen nicht zu berühren und befallene Areale zu meiden. Wer ein Nest des Eichenprozessionsspinners auf seinem Privatgrundstück entdeckt, sollte auf keinen Fall selbst aktiv werden, sondern sich an eine Fachfirma wenden.

Weitere Informationen gibt die Stadtverwaltung unter der Rufnummer 06172/100-6631.



Hintergrund Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Falter. Männchen erreichen in ausgewachsenem Zustand eine Größe von bis zu 3,2 Zentimetern, Weibchen werden bis zu 3,6 Zentimeter groß. Mitteleuropa zählt zum Lebensraum des Falters. Nester kommen hier regelmäßig vor, die Zahl ist allerdings in den Jahren unterschiedlich. Auf Grund veränderter Umweltbedingungen hat das Vorkommen in
den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Der Eichenprozessionsspinner ist nicht als Forstschädling deklariert, weil er keinen wirtschaftlichen Schaden an Eichen verursacht. Städte gehen trotzdem gegen Populationen vor, weil die Raupenhaare gesundheitsgefährlich sind. Ein Befall ist an den Prozessionen zu erkennen, denen der Falter seinen Namen verdankt. Die Raupen marschieren in langen Reihen hintereinander über den Stamm der Eiche. Im Starkast-Kronenbereich von Eichen können sich etwa 10-15 cm breite und ca. 20-30 cm lange geschlossene und abgegrenzte Gespinstnester befinden. Nicht zu verwechseln sind diese mit den Sträucher- und Bäume befallenden Gespinsten der harmlosen Gespinstmotte, die ebenfalls derzeit Pflanzen
in der Peripherie mit einem dünnen Netz überzieht.
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