„Hundeherz“ von Michail Bulgakow erwacht in der legendären Inszenierung von Valeri Zolotukhin auf der Bühne zum Leben. Sie gilt als eine der besten Theaterinterpretationen der berühmten satirischen Erzählung. Die Aufführung ist dem 100. Jahrestag der Entstehung des Werkes gewidmet und setzt die Tradition eindrucksvoller Inszenierungen fort, die das Publikum in deutschen Städten bereits begeistert haben.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Professor Preobraschenski, der durch ein kühnes Experiment den Hund Scharik in einen Menschen verwandelt. Doch die sensationelle Entdeckung wirft schnell eine beunruhigende Frage auf: Kann man eine Persönlichkeit künstlich erschaffen, wenn in der Gesellschaft nicht nur in den Häusern, sondern auch in den Köpfen Chaos herrscht?
Bulgakows Satire, die Wohnungsfrage, der Zusammenprall von Intelligenz und Grobheit, von Wissenschaft und Ideologie werden in der Aufführung feinfühlig, eindrucksvoll und überzeugend vermittelt. Die Inszenierung wird in russischer Sprache ohne Übertitel gezeigt.