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20.11.2018

Messungen des Flugverkehrs bestätigen: Grenzwerte eingehalten

Bad Homburg v. d. Höhe. Trotz einer höheren Zahl von Überflügen und einem damit einhergehenden höheren Lärmpegel bleibt der Luftverkehr über Bad Homburg ein insgesamt geringfügiger Geräuschfaktor. Alle Grenz- und Richtwerte sind deutlich unterschritten. Das geht aus einem von der Stadt Bad Homburg in Auftrag gegebenen Gutachten hervor.
Die Stadt Bad Homburg lässt rund um die Uhr messen. Hintergrund: Die Stadt registriert wie alle Kommunen der Region Überflüge. Direkt über Bad Homburg führt seit mehr als 30 Jahren bei Ostwind-Wetterlagen die Abflugroute „07-kurz“. Ostwind zieht häufig schönes Wetter nach sich und weht im Schnitt an 25 bis 35 Prozent der Tage. Die Route wird nur von kleinen und mittleren Maschinen und nur zwischen 7 und 22 Uhr genutzt. In der Nacht besteht auf dieser Route Flugverbot.

Der Magistrat lässt seit Jahren den Fluglärm durch eine eigene städtische Messstation von unabhängiger Seite, dem Fachbüro deBAKOM aus Odenthal, überwachen und bewerten. Die Messstation steht in der Stadtgärtnerei, direkt unter der Abflugroute „07-kurz“. Gemessen wird seit dem Jahr 2013 24 Stunden und 365 Tage im Jahr.

Bürgerinnen und Bürger teilten der Stadt mit, sie beobachteten eine Zunahme der Zahl der Überflüge, insbesondere der Anflüge. Die Stadt beauftragte im Sommer 2018 das Fachbüro deBAKOM, auf Grundlage der vorliegenden Messdaten ein Gutachten zur Entwicklung der Überflugsituation sowie zu möglichen Auswirkungen auf den Fluglärm zu erstellen. Konkret sollten das Büro überprüfen, wie sich die Anzahl der Überflüge seit dem Jahr 2011, dem Jahr der Inbetriebnahme der Landebahn Nord-West am Frankfurter Flughafen, entwickelt hat. Schwerpunkt sollte die Situation in 2017 und 2018 sein.

Die wesentlichen Ergebnisse:
 Die Anzahl der wahrnehmbaren Flüge, insbesondere der Anflüge, erhöhte sich zum Teil deutlich. Dies hatte auch einen höheren Geräuschpegel zur Folge. Trotzdem sind alle Grenz- und Richtwerte deutlich unterschritten.
 Der Fluglärm in Bad Homburg ist nach wie vor ein geringfügiger Faktor – das gilt für die Betrachtung des ganzen Jahres wie auch für die Zeitspannen, in denen bei Ostwind der Abflug kleiner Maschinen über die Route „07-kurz“ erfolgt und der Lärmpegel damit höher ist. Es gilt auch bei einer getrennten Betrachtung der Tag- und Nacht-Werte.
 Die Gutachter sollten vorsorglich die Problematik des Kurstadtstatus berücksichtigen. Sie berücksichtigten zusätzlich zu den gesetzlich vorgegebenen Berechnungsverfahren für Fluglärm einen „Kurstadt-Wert“ mit einem zusätzlich aufgerechneten Malus von 5 dB(A). Auch die damit erreichten Werte liegen deutlich unter den zulässigen Grenzwerten.

Fazit: Aus den Messergebnissen lässt sich auf rechtlicher Basis kein Handlungsbedarf ableiten.

Die Stadt wird allerdings vor dem Hintergrund der ursprünglich im Planfeststellungsverfahren für den Flughafen prognostizierten Zahl der Flugbewegungen von 700.000 im Jahr – derzeit sind es rund 485.000 – die Entwicklung sowohl der Flugzahlen als auch des Geräuschpegels im Focus behalten. Die Stadt lässt die Messungen fortsetzen.

Die Stadt wird zudem weiterhin bei den zuständigen Ministerien und Stellen auf eine bessere Information und Beteiligung bei der Planung oder der Änderung von Flugrouten dringen.
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