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16.05.2017

Bad Homburg erneut ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte

Bereits zum zweiten Mal überzeugt die Stadt Bad Homburg beim Audit „Ausge-zeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ der Industrie- und Handelskam-mer Frankfurt am Main.
Die Initiative der IHK überprüft das Leistungsangebot und Serviceverhalten von Kommunen und zeichnet diejenigen Städte und Gemeinden aus, die sich in besonderem Maße darum bemühen, ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Horst Platz, Vorsitzender des IHK-Ausschusses Hochtaunus / Main-Taunus, übergab die Urkunde im Bad Homburger Rathaus an Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg.

„Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Damit das so bleibt, sind wir darauf angewiesen, dass sich qualifizierte Mitarbeiter in der Region willkommen fühlen und sich gerne hier niederlassen möchten. Hierfür müssen ihnen möglichst optimale Rahmenbedingungen angeboten werden. Bad Homburg geht hier mit gutem Beispiel voran und deshalb freue ich mich besonders, dass wir die Stadt erneut auszeichnen können“, sagte Platz bei der Verleihung der Urkunde.

Zu insgesamt 31 Kriterien in sechs Handlungsfeldern hatte Bad Homburg im Rah-men der Zertifizierung Stellung genommen. Beispiele: Gibt es in Ihrer Kommune einen zentralen Neubürgerservice? Erhalten Neubürger eine individuelle Beratung über die Betreuungssituation vor Ort? Gibt es Angebote, die zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen einladen?

„Die besonderen Stärken von Bad Homburg liegen in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie in der Serviceorientierung gegenüber Neubürgern“, stellte Platz fest. „Ein praktisches Beispiel hierfür ist, dass der Stadtladen im Bad Homburger Rathaus seit diesem Frühjahr an jedem Werktag bereits ab 7:30 Uhr geöffnet ist. Damit erhalten viele Berufstätige die Möglichkeit, ihren Gang ins Rathaus noch vor der Arbeit zu erledigen.“ Darüber hinaus hob Platz unter anderem auch die insge-samt acht Stadtteil- und Familienzentren hervor, die mittlerweile eine feste Institution und die erste Anlaufstelle für das Zusammenleben der Bürger sind. Noch zu entwickeln bleibe die Anbindung an das Frankfurter U-Bahn-Netz; die U2 endet bisher im Stadtteil Gonzenheim.

„Wir legen sehr großen Wert darauf, dass Familien sich in Bad Homburg zu Hause fühlen. Die Stadtteil- und Familienzentren verstehen wir unter anderem als Brücke zwischen den städtischen Institutionen und zugezogenen Familien, die noch Kontakte, Informationen und Orientierung brauchen. Eine gute Betreuung, die ein Miteinander von Berufsleben und von Familie unterstützt, erachten wir als ebenso wichtig wie eine schnelle und verständliche Information der Neubürgerinnen und Neubürger“, sagte Hetjes. Er wies darauf hin, dass auf der Homepage ein Bereich mit grundlegenden Informationen für Neubürger zu finden ist. „Wir haben auf unserer Internetseite auch das englischsprachige Informationsangebot über den Wirtschaftsstandort Bad Homburg ausgeweitet“, berichtet Hetjes. Der Oberbürgermeister betonte, dass die Auszeichnung der IHK einmal mehr die Attraktivität und Anziehungskraft unterstreiche, die Bad Homburg als Wohnort für Fach- und Führungskräfte genieße.

Ein Unternehmen, das mit Beschäftigten nach Bad Homburg kommt, ist First Data. „First Data wird ab Oktober mit über 400 Beschäftigten von Bad Vilbel in die Marien-bader Höfe ziehen. Die Stadt hat sehr frühzeitig Kontakt mit uns aufgenommen und unterstützt uns im Vorfeld des Umzuges. Wir hatten mit ca. 100 Beschäftigten ein Welcome-event im neuen Gebäude. Oberbürgermeister Hetjes hat uns herzlich begrüßt – und Mitarbeiterinnen haben uns durch die Stadt geführt und uns gezeigt, wo wir Dinge erledigen und z. B. unsere Mittagspause gut nutzen können. Das kam bei allen Teilnehmern sehr gut an. Das verstehe ich unter praktisch gelebter Wirtschaftsförderung“, sagt Geschäftsführer Jörg Brand.


Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“
Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiati-ve der Industrie- und Handelskammern in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Bisher haben 44 Kommunen in FrankfurtRheinMain das Audit durchlaufen.

Nach dem erfolgreichen Bestehen des IHK-Qualitätszeichens kann Bad Homburg nun bis Mai 2022 mit der Auszeichnung für sich werben. Bis dahin möchte die Stadt ihre Serviceorientierung weiter ausbauen. Konkret ist geplant, Neubürgerinnen und Neubürger einmal im Jahr zu einer Informations- und Kennenlern-Veranstaltung einzuladen.

Bad Homburg hat derzeit rund 55.000 Einwohner. Die Stadt am Fuß des Taunus zählt mit inzwischen rund 33.000 Arbeitsplätzen zu den starken Wirtschaftsstandor-ten im Rhein-Main-Gebiet. Sie erwartet, dass die Bevölkerung mit der Ausweisung neuer Baugebiete in den kommenden Jahren weiter wächst und die Unternehmen weitere Fach- und Führungskräfte anziehen werden.

Weitere Informationen: www.ausgezeichneter-wohnort.de
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