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Hitze erhöht das Risiko für Starkregen
Aktuelles – 15.07.2026
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Hitze erhöht das Risiko für Starkregen

Stadt Bad Homburg aktualisiert Starkregengefahrenkarte
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#badhomburg

Bad Homburg v. d. Höhe. Die hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage bringen nicht nur Trockenheit und Belastungen für Mensch und Natur mit sich. Die Verwaltung der Stadt Bad Homburg warnt zugleich auch vor einem steigenden Risiko für Starkregenereignisse. „Warme Luft kann deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühle. Entlädt sich diese innerhalb kurzer Zeit, können große Niederschlagsmengen örtlich zu Überflutungen und Schäden an Straßen, Gebäuden und Infrastruktur führen“, erklärt Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak.

 

Starkregen tritt häufig sehr kleinräumig auf und muss daher nicht zwangsläufig mit über die Ufer tretenden Bächen oder Flüssen einhergehen. Bereits überlastete Kanalisationen oder oberflächlich abfließendes Wasser können allerdings Keller, Grundstücke und Straßen überfluten.

 

Um die Risiken künftig noch besser bewerten zu können, arbeitet die Stadt Bad Homburg derzeit an einer aktualisierten und detaillierteren Starkregengefahrenkarte für das gesamte Stadtgebiet. Mithilfe moderner Modellierungen werden potenzielle Fließwege des Wassers und Bereiche mit erhöhtem Überflutungsrisiko ermittelt. Bereits heute stehen auf der Internetseite der Stadt Starkregenkarten zur Verfügung, die erste Hinweise auf mögliche Gefährdungen geben.

 

Parallel setzt die Stadt verschiedene Maßnahmen um, um die Folgen von Starkregen zu begrenzen. Dazu zählen unter anderem der Rückhalt von Regenwasser im Wald, die Prüfung möglicher Retentionsflächen sowie Renaturierungsmaßnahmen an Bächen, um Wasser länger in der Landschaft zu halten und den natürlichen Wasserkreislauf zu stärken.

 

Neben den kommunalen Maßnahmen bleibt auch der Schutz des eigenen Grundstücks eine wichtige Aufgabe der Eigentümerinnen und Eigentümer. Nach den geltenden Regelungen sind sie verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Vorsorge gegen Überflutungen zu treffen. Geeignete Maßnahmen sind beispielsweise Rückstauklappen, Pumpen, mobile Schutzbarrieren oder bauliche Anpassungen. Insbesondere Keller und Erdgeschossbereiche sollten auf mögliche Risiken überprüft werden.

 

Die Stadt Bad Homburg bietet Bürgerinnen und Bürgern hierzu Beratung an und informiert auf ihrer Internetseite umfassend über den Umgang mit Starkregen sowie Möglichkeiten der Eigenvorsorge.

 

Im Ernstfall gilt: Überflutete Räume sollten keinesfalls betreten werden. Elektrische Anlagen oder beschädigte Bauteile können erhebliche Gefahren darstellen. Der Schutz der eigenen Gesundheit hat stets oberste Priorität.

 

Weitere Informationen sowie die Starkregenkarten finden Interessierte auf der städtischen Internetseite unter: https://www.bad-homburg.de/de/stadt/umwelt-und-klima/wasser/hochwasser-und-starkregen