Bad Homburg v. d. Höhe. Die anhaltende Hitze und die ausbleibenden Niederschläge lassen die Wald- und Flächenbrandgefahr in Bad Homburg weiter steigen. Zum Schutz der Grünflächen und zur Verringerung des Brandrisikos gilt auf den Buschwiesen ab sofort ein Grillverbot. Der städtische Betriebshof hat die entsprechenden Hinweisschilder bereits aufgestellt.
Grundlage für diese Vorsichtsmaßnahme sind die aktuell hohen Werte des Waldbrandgefahrenindex und des Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Eine offizielle Alarmstufe des Landes Hessen besteht derzeit zwar noch nicht, angesichts der anhaltenden Trockenheit und der prognostizierten hohen Temperaturen beobachtet die Stadt die Entwicklung jedoch aufmerksam.
„Die anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen das Risiko von Wald- und Flächenbränden deutlich. Mit dem Grillverbot auf den Buschwiesen reagieren wir frühzeitig auf die aktuelle Lage. Gleichzeitig bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, in der Natur besonders aufmerksam zu sein und mögliche Brandgefahren zu vermeiden“, sagt Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Dr. Oliver Jedynak.
Bereits kleine Unachtsamkeiten können ausreichen, um trockene Wiesen oder Waldflächen in Brand zu setzen. Die Stadt bittet deshalb darum, auf offenes Feuer zu verzichten, Zigaretten und andere glimmende Gegenstände nicht in der Natur zu entsorgen sowie Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abzustellen. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.
Die hohen Temperaturen belasten zudem viele Menschen. Besonders ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen reagieren empfindlich auf Hitze. Die Stadt empfiehlt deshalb, ausreichend zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagsstunden möglichst zu meiden und auf Menschen im eigenen Umfeld zu achten, die Unterstützung benötigen könnten.
Mit umsichtigem Verhalten kann jede und jeder dazu beitragen, die Auswirkungen der aktuellen Hitzewelle zu begrenzen und Mensch sowie Natur zu schützen.