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Altes Bild schwarz/weiß weibliche Person | © Stiftung Internationale Jugendbibliothek
14.12.26 | Vortrag

Jella Lepman. Exilantin, Visionärin, Netzwerkerin.

Vortrag von Dr. Sabine Baumann (Frankfurt am Main) u. Alexandra Rak (Hofheim am Taunus)
Jella Lepman. Exilantin, Visionärin, Netzwerkerin. | © Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e. V.

 

In der Nachkriegszeit litten die Menschen nicht nur in materieller Hinsicht Not. Es fehlte ihnen auch an geistiger Nahrung, durch die sie Hoffnung auf einen demokratischen Neuanfang schöpfen konnten. Die Journalistin Jella Lepman (1891−1970) kehrt nach Ende des Zweiten Weltkriegs als Beraterin der US-Army nach Deutschland zurück, genauer gesagt nach Bad Homburg. Und dort nimmt Lepmans Mission ihren Ausgang: der Aufbau einer besseren, friedlicheren Welt für Kinder und durch Kinder, mit Hilfe von guter Literatur. Sie baut Netzwerke und bleibt beharrlich, findet Verbündete und macht sich Feinde. Am Ende wird ihre Idee Wirklichkeit, die Internationale Jugendbibliothek in Schloss Blutenburg in München ist ein bis heute beliebter Besuchermagnet von großer Strahlkraft. Und eine friedlichere Welt brauchen wir heute dringender denn je.
Sabine Baumann schloss ihr Studium der Amerikanistik und Slawistik in Frankfurt und New York mit der Promotion ab. Anschließend war sie über dreißig Jahre lang als leitende Lektorin für Verlage tätig und wurde als Übersetzerin mit dem Preis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet. Seit 2025 forscht sie in einem trinationalen Projekt der Universitäten Mainz/Germersheim, Lausanne und Graz zu Übersetzern, die nach 1945 aus dem Exil nach Deutschland zurückkehrten. Unter anderem hat sie für das digitale Übersetzerlexikon uelex.de zahlreiche Biographien verfasst und zu Jella Lepman publiziert.
Alexandra Rak (1968) studierte in Frankfurt am Main Germanistik mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur, außerdem Kunstpädagogik und Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie. Nach zehn Jahren als Lektorin in einem großen Hamburger Verlagshaus arbeitet sie heute als Übersetzerin, freie Lektorin, Autorin, Herausgeberin und Referentin in Deutschland und der Schweiz. 2026 erhalten die Autorin Candy Gourlay und ihre Übersetzerin Alexandra Rak für den Jugendroman Wild Song den Gustav-Heinemann-Friedenspreis.

Der Vortrag ist wie immer öffentlich bei freiem Eintritt.

Datum

Montag, 14.12.26 -

Beginn um 19:30 Uhr

Ende um 21:00 Uhr

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Eintritt

Eintritt frei

Adresse
Louisenstraße 58
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Altes Bild schwarz/weiß weibliche Person | © Stiftung Internationale Jugendbibliothek; Bild in Lightbox öffnenAltes Bild schwarz/weiß weibliche Person | © Stiftung Internationale Jugendbibliothek; Bild in Lightbox öffnen
Veranstalter
© Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e. V.
Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e.V.
Ludwig-Erhard-Anlage 1–5
61352 Bad Homburg

Veranstaltungsort
KongressCenter im Kurhaus

Das KongressCenter im Kurhaus Bad Homburg v. d. Höhe befindet sich ganz zentral auf der beliebten Shoppingmeile (Louisenstraße) und nur wenige Schritte vom denkmalgeschützten Kurpark entfernt. Es bietet die ideale Infrastruktur für jede Art von Veranstaltungen. Bis zu 850 Personen finden im KongressCenter Platz. Tagungsgäste profitieren gleichermaßen von dem angrenzenden Kurtheater mit 766 Sitzplätzen, welches prädestiniert ist für Produktpräsentationen oder Vorträge. Eine Tiefgarage im Haus bietet 343 Parkplätze. Das Hotel Maritim befindet sich direkt unter dem Dach des Kurhauses. Mehrere erstklassige Hotels liegen zudem in unmittelbarer Fußreichweite. Das KongressCenter zieht regional ansässige Firmen wie internationale Unternehmen gleichermaßen an.

Adresse
KongressCenter im Kurhaus
Louisenstraße 58
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

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