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Die sogenannte Frankfurter Silberinschrift im Kontext und die Anfänge des Christentums | © Leibniz-Zentrum für Archäologie Mainz
28.04.26 | Vortrag / Lesung

Die sogenannte Frankfurter Silberinschrift im Kontext und die Anfänge des Christentums

Vortrag von Prof. Dr. Markus Scholz (Frankfurt am Main)
Die sogenannte Frankfurter Silberinschrift im Kontext und die Anfänge des Christentums | © Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e. V.

Das Gräberfeld „Heilmannstraße“ ist die späteste Nekropole der römischen civitas-Hauptstadt Nida (Frankfurt-Heddernheim). In den Jahren 2017/2018 untersuchte das Denkmalamt Frankfurt dort insgesamt 127 Bestattungen, darunter 113 Körpergräber aus dem 3. Jahrhundert, die Peter Fasold am Archäologischen Museum Frankfurt ausgewertet hat. Ein etwa 40 Jahre alter Mann, der zwischen ca. 230 und 260/70 n. Chr. starb, war mit einer silbernen Amulettkapsel um den Hals bestattet worden. Das darin eingerollte Silberblech war so fragil, dass eine physische Entrollung nicht in Frage kam. Dies gelang erst im Jahr 2024 am Leibniz-Zentrum für Archäologie in Mainz mit digitalen Methoden. Die dadurch sicht- und entzifferbar gewordene lateinische Inschrift offenbart eine handfeste Überraschung: Der 18 Zeilen lange Text enthält eine rein christliche Botschaft ohne synkretistische Elemente, die neue Fragen zum frühen Christentum aufwirft. Das macht sie einzigartig. Es handelt sich um das bisher früheste authentische Zeugnis für Christentum nördlich der Alpen.

Prof. Dr. Markus Scholz hat Provinzialrömische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie Alte Geschichte an den Universitäten Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau und Basel studiert. Nach der Dissertation über die Keramik des Kastells Kapersburg arbeitete er zunächst am Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, an der Universität Freiburg und von 2006 bis 2015 am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz. Seit 2015 ist er Professor für Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen an der Goethe-Universität Frankfurt.

Der Vortrag ist öffentlich bei freiem Eintritt.

Datum

Dienstag, 28.04.26 -

Beginn um 19:30 Uhr

Ende um 21:00 Uhr

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Eintritt

Eintritt frei

Adresse
Louisenstraße 58
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
Veranstalter
© Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e. V.
Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg e.V.
Ludwig-Erhard-Anlage 1–5
61352 Bad Homburg

Veranstaltungsort
KongressCenter im Kurhaus

Das KongressCenter im Kurhaus Bad Homburg v. d. Höhe befindet sich ganz zentral auf der beliebten Shoppingmeile (Louisenstraße) und nur wenige Schritte vom denkmalgeschützten Kurpark entfernt. Es bietet die ideale Infrastruktur für jede Art von Veranstaltungen. Bis zu 850 Personen finden im KongressCenter Platz. Tagungsgäste profitieren gleichermaßen von dem angrenzenden Kurtheater mit 766 Sitzplätzen, welches prädestiniert ist für Produktpräsentationen oder Vorträge. Eine Tiefgarage im Haus bietet 343 Parkplätze. Das Hotel Maritim befindet sich direkt unter dem Dach des Kurhauses. Mehrere erstklassige Hotels liegen zudem in unmittelbarer Fußreichweite. Das KongressCenter zieht regional ansässige Firmen wie internationale Unternehmen gleichermaßen an.

Adresse
KongressCenter im Kurhaus
Louisenstraße 58
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

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