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23.03.2021

Weltwassertag 2021: „Wert des Wassers“

Der 1. August 1859 gilt als Geburtsstunde der zentralen Wasserversorgung in Bad Homburg. In jener Zeit wurde man sich der Bedeutung einer sicheren Wasserversorgung immer bewusster.
Mit einer Bevölkerung von 6000 Einwohnern und durchschnittlich 10.000 Gästen im Jahr hatte die Stadt die maximale Förderkapazität von 200 bis 300 cbm Trinkwasser bereits ausgeschöpft. „Stollenbau statt Brunnen“ hieß die Lösung, damit qualitativ hochwertiges Wasser für alle Bürgerinnen und Bürger des Kurortes verfügbar gemacht werden konnte. Doch erst im Jahr 1861 wurde mit der Verlegung der Hausanschlüsse die Versorgungssicherheit in vollem Umfang hergestellt. Die Hitzesommer 1858 und 1859 hatten gezeigt, dass zur Vermeidung eines Wassermangels große Anstrengungen und ein gut vernetztes Wasserversorgungssystem benötigt werden.

Und es zeigt sich, dass das die sichere Versorgung mit Trinkwasser nach wie vor von großer Bedeutung ist. Nach mehreren niederschlagsarmen Jahren ist ein sorgsamer und bewusster Umgang mit dem kostbaren Gut unerlässlich. Dies sehen auch die Vereinten Nationen so und rufen jedes Jahr am 22. März zum Weltwassertag auf. Dieses Jahr steht dieser unter dem Motto „Wert des Wassers“ (englisch: „Valuing Water“). Damit wird auf den besonderen Stellenwert des Wassers aufmerksam gemacht.

Wasser ist von elementarer Bedeutung für Menschen, Tiere und die Umwelt. Es ist eine unserer wichtigsten Ressourcen, die es zu schützen gilt. „Das Trinkwasser in Bad Homburg ist von höchster Qualität“, betont Ralf Schroedter, Direktor der Stadtwerke Bad Homburg. „Damit das auch so bleibt, sollten wir besonders sorgsam damit umgehen. Verschmutzungen, zum Beispiel durch Nitrateinträge oder Arzneimittelrückstände, gilt es dringend zu verringern. Dabei ist das Verursacher- und das Vorsorgeprinzip zu beachten: Die Einträge sind bereits an der Quelle zu minimieren.“

Insbesondere die Veränderungen durch den Klimawandel stellen die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen, die Anpassungen erfordern. Im Jahr 2020 haben die deutschen Trinkwasserversorger rund 3,2 Milliarden Euro in die Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur investiert. Die Investitionssumme der öffentlichen Wasserversorgung macht damit rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes von 13,1 Milliarden Euro der Branche aus. „Diese Zahlen zeigen, dass die Wasserwirtschaft in Deutschland vorsorgt: für eine sichere und qualitativ hochwertige Wasserversorgung“, so Meinhard Matern, Bürgermeister und Stadtkämmerer der Stadt Bad Homburg. „Die Wasserversorgung in Deutschland ist ausgezeichnet, und wir leisten unseren Beitrag, damit sie es auch in Zukunft bleibt.“

Mit einer Investitionsquote von rund 25 Prozent liegt die Branche weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als drei Prozent. Um die hohe Qualität der Wasserversorgung auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, wird auch künftig in die Sanierung und Erneuerung investiert. Auch im Bereich Zähler und Messwesen werden die Investitionen in den nächsten Jahren zunehmen.

Der Weltwassertag, 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen, findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Er soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Zum Weltwassertag 2018 hat die UN-Weltwasserdekade begonnen, die bis März 2028 andauert und mit der die Vereinten Nationen besonders auf die Themen Wasser und Gewässerschutz aufmerksam machen.
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