Sprungmarken
Dynamische Navigation anspringen
Volltextsuche
Seitenspalte anspringen
 
Sie befinden sich hier:
Startseite
Rathaus
Aktuelles
Pressemeldungen

Pressemeldungen

28.12.2020

Pop-up-Store: Händler und Stadtmarketing ziehen zufrieden Bilanz

Bad Homburg. Das Ende kam dann doch früher als erwartet: Auch der Weihnachtsmarkt Pop-up-Store im Louisen Center musste bereits am 16. Dezember 2020 seine Pforten schließen. Lockdown-bedingt konnte so nur an 16 anstatt wie geplant an 26 Tagen Feinkost, Leuchtsterne, Mützen, Porzellan, Windlichter, weihnachtliche Deko-Artikel, Seifen oder Schmuck verkauft werden. „Wir können dennoch ein positives Fazit ziehen. Der Shop ist hervorragend angenommen worden“, bilanziert Oberbürgermeister Alexander Hetjes.
Nach der Absage des Romantischen Weihnachtsmarktes am Schloss hatte das Stadtmarketing in Rekordzeit ein alternatives Angebot aus dem Boden gestampft. Nina Gerlach und Ketty Urbani eröffneten im Louisen Center einen Pop-up-Store, in dem insgesamt 46 Händlerinnen und Händler, die normalerweise die Buden auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt bezogen hätten, ihre Waren – insgesamt 940 Artikel – feilbieten konnten. „Von der Idee bis zur Umsetzung hat es gerademal drei Wochen gedauert, eine tolle Leistung“, lobt der Oberbürgermeister die Kolleginnen vom Stadtmarketing.
Die Händler mussten lediglich eine kleine Gebühr, aber keine „Standmiete“ zahlen. Verkauft wurde immer von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 19 Uhr. Angeboten wurden unter anderem handgeschöpfte Seifen, französische Jahrgangssardinen und Maronenaufstrich, Marmeladen und Honig, Champagner und Trüffelspezialitäten, individuell gefertigte Schreibgeräte aus der berühmten Libanonzeder am Schloss, Woll- und Fellunikate, Fotodrucke aus dem Taunus, magnetische Holzbretter, Schmuckstücke, Frankfurter Bembel-Gin, Eintracht-Devotionalien und noch vieles mehr. Angeboten wurden die Waren von Händlern aus der Region und aus Bad Homburg. Durch die Absage des Weihnachtsmarktes drohte etlichen Anbietern in diesem Jahr ein kompletter Einnahmeverlust, das viele der Händlerinnen und Händler des Weihnachtsmarktes nicht digital unterwegs sind und den Hauptteil ihrer Umsätze normalerweise auf den Märkten stattfindet.
Und die Verkaufsbilanz kann sich sehen lassen: Der Pop-up-Store zählte in den 16 Tagen, die man geöffnet hatte, rund 5000 Besucher. Bei insgesamt 1980 Transaktionen wurden 5555 Artikel verkauft. Am häufigsten gingen Leuchtsterne, gebrannte Mandeln, Räucherkegel, Marmeladen, Feinkost & Getränke (Glühwein, Spirituosen und vor allem der Posti) über den Ladentisch.
„Der Pop-up-Store fand sowohl bei den Anbietern als auch bei den Kundinnen und Kunden großen Anklang“, freut sich Nina Gerlach. Die Besucherinnen und Besucher hätten sich sehr gefreut, dass sie auf den 160 m² Ladenfläche fast das gesamte Weihnachtsmarkt-Sortiment wiedergefunden haben – „und das übersichtlich, wetterunabhängig und unter Einhaltung der geltenden Abstandsregeln“. Somit wurde der Pop-up-Store zu einem kleinen Trost für alle Weihnachtsmarkt-Liebhaber und ein positives Signal in der Corona-Zeit.
Besonders die Händlerinnen und Händler, einige haben an den Wochenenden sogar den Verkauf im Shop unterstützt, haben sich über das Angebot des Stadtmarketings gefreut. Aufgrund der großen Nachfrage einiger Artikel mussten bestimmte Waren regelmäßig nachgeordert werden. Gerade im Lebensmittel, bei den Marmeladen, Honig oder Spirituosen und dem Glühwein, aber auch im Bereich der weihnachtlichen Deko-Artikel mussten die Anbieter mehrfach nachliefern. „Einige Händler konnten in dieser kurzen Zeit einen guten Umsatz erzielen, aber auch diejenigen, nur einen geringen Umsatz erzielt haben, waren dankbar für das Angebot“, erklärt Ketty Urbani.
Oberbürgermeister Hetjes und Kurdirektor Holger Reuter freuen sich vor allem über die „sehr gute konzernübergreifende Zusammenarbeit von Stadt und Kur- und Kongreß-GmbH“, die den Laden gemeinsam betrieben haben. Die Kur stellte im Wesentlichen das Personal. „In Kombination mit dem Weihnachtswald, den ausgehängten Märchen und dem Weihnachtssingen im Autokino-Gottesdienst ist es uns gelungen, auch in Corona-Zeiten ein wenig weihnachtliche Stimmung in die Stadt zu bringen“, fasst Hetjes zusammen.
Volltextsuche

Online-Rathaus

  • Dienstleistungen
  • Formulare
  • mehr...

Lebenssituationen

  • Heirat
  • Geburt
  • mehr...

Bad Homburg für...

  • Familien
  • Ältere Menschen
  • mehr...
  • Stadt Bad Homburg auf facebook
  • Stadt Bad Homburg twitter