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07.12.2020

Stadt lässt Fahrradrampen im Bahnhof anbringen

Bad Homburg. Sie hatten tatsächlich die Qualität, zu einem weiteren Kapitel der „Unendlichen Geschichte“ zu werden – die lange Zeit nicht vorhandenen Fahrradrampen an den Auf- und Abgängen zu den Gleisen im Kulturbahnhof. In den vergangenen Jahren hatten sich sowohl die Politik als auch die Stadtverwaltung vergeblich darum bemüht, die Deutsche Bahn dazu zu bewegen, an den Aufgängen zu den Gleisen im Bad Homburger Bahnhof Rampen anzubringen, die es Radfahrenden ermöglichen, ihre Räder bequem auf die Bahnsteige zu transportieren. Jetzt hat die Stadtverwaltung die Sache selbst in die Hand genommen und auf eigene Kosten und Verantwortung zwei Rampen installieren lassen. „Die Zeiten, da man sein Fahrrad schultern musste, um auf den Bahnsteig zu kommen, sind damit vorbei“, freut sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes.
Tatsächlich hatten Radfahrende, die zu den Gleisen wollten, bislang nur zwei eher untaugliche Alternativen, ihr Ziel zu erreichen. Entweder sie mussten ihr Zweirad die Treppen hoch- oder runtertragen, was vor allem für ältere oder gehandicapte Radlerinnen und Radler nur schwer bis gar nicht möglich war. Variante zwei waren die Fahrstühle, die jedoch nicht für jedes Modell ausreichend Platz bieten, um darin ein Fahrrad zu transportieren.

Immer wieder gab es Vorstöße in Richtung Deutsche Bahn, doch bitte für eine Möglichkeit zu sorgen, dass Räder an die Gleise gebracht werden können - doch es tat sich lange Zeit nichts. Daher machte Oberbürgermeister Hetjes das „Projekt Rampe“ zur Chefsache. Sein Auftrag an die Fahrradbeauftragte Nina Lassnig: Zwei Rampen müssen her. In Absprache mit der Deutschen Bahn wurde das Projekt angestoßen. Und wenig später war es dann soweit – eine Firma aus Frankfurt installierte die Fahrradschienen. Somit sind jetzt alle Gleise (2 und 3 sowie 4 und 5) für Radfahrer über eine Schiene aus geriffeltem Chrom-Nickel-Stahl zu erreichen. Die Rampen wurden von einer Spezialfirma auf Maß gefertigt und den Treppenauf- und -abgängen angepasst. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 5940 Euro.
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