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24.04.2020

Dringende Empfehlung statt Maskenpflicht

Bad Homburg. Der Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, Alexander Hetjes hat in Absprache mit Bürgermeister Meinhard Matern und Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor die Maskenpflicht für die Louisenstraße zurückgenommen und in eine dringende Empfehlung umgewandelt. Hintergrund sind Rückmeldungen sowohl aus der Bevölkerung als auch aus der Politik.
„Die Stadt schreibt das Tragen der Masken nicht vor, sie empfiehlt es dringend“, erläutert Hetjes. „Der Grundgedanke lautet weiterhin: Wenn jeder eine Maske trägt, ist allen geholfen." Die dringende Empfehlung solle das Bewusstsein dafür schärfen, dass alle die Aufgabe haben, sich und andere zu schützen.
„Dieses Ziel hat auch der Krisenstab verfolgt, als er sich für die Maskenpflicht ausgesprochen hat. Die Reaktionen haben zwei Dinge gezeigt: Es gibt eine sehr große Zahl an Bürgerinnen und Bürgern, die sich einen größtmöglichen Schutz vor dem Coronavirus wünscht“, so der Oberbürgermeister. Allerdings gebe es auch eine große Gruppe an Bad Homburgerinnen und Bad Homburgern, die eine Maskenpflicht mit Verweis auf ihre Grundrechte vehement ablehnen.
Der Krisenstab hatte eine Maskenpflicht für die Louisenstraße zwischen Haingasse und Ferdinandstraße beschlossen. In der Haupteinkaufstraße Bad Homburgs müssen die Passantinnen und Passanten vom kommenden Montag an ohnehin eine Maske mit sich führen, wenn sie Einzelhandelsgeschäfte aufsuchen wollen. Das sieht die Verordnung der hessischen Landesregierung vor.
Aufgrund der steigenden Passantenzahlen nach Wiedereröffnung vieler Geschäfte und der Breite der Louisenstraße, die häufig mit einem sehr gut frequentierten Einkaufszentrum vergleichbar ist, sollte die Maskenpflicht für zusätzliche Sicherheit sorgen. Der Mindestabstand von 1,50 Metern ist auf der Louisenstraße nur schwer einzuhalten.

Hinzu kommt, dass sich der Verteilung der Bad Homburger Schals aufgrund von Lieferengpässen des Herstellers noch länger hinzieht. Der Krisenstab geht davon aus, dass die letzten Mund-Nasen-Schals Ende Mai verteilt werden. Auch die OP-Masken, die einem Schreiben der Stadtverwaltung an alle Bürgerinnen und Bürger beiliegt, wird am Freitag, 24. April 2020, noch nicht abgeschlossen sein. „Aus all diesen Gründen habe ich entschieden, aus der Maskenpflicht ein Gebot zumachen“, so Hetjes weiter.
Dem Oberbürgermeister ist es wichtig zu betonen, dass es das Ziel aller Maßnahmen des Krisenstabs sei und bleibe, die Ausbreitung von SARS CoV 2 so weit wie möglich zu unterbinden, um die Zahl der Infektionen gering zu halten.
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