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20.11.2018

87 Projekte für besseren Radverkehr - Bad Homburg legt Konzept für künftiges Netz vor

Bad Homburg v. d. Höhe. Die Fortschreibung des Bad Homburger Radverkehrskonzepts ist erfolgreich abgeschlossen. Wenn die Stadtverordneten das Konzept am 13. Dezember beschließen, setzt die Verwaltung die einzelnen Projekte sukzessive in den kommenden Jahren um.
Das Konzept enthält unter anderem 87 Einzelmaßnahmen, die zusammen mit den bereits bestehenden Wegen das Bad Homburger Radverkehrsnetz des Jahres 2030 bilden werden, das sogenannte Zielnetz 2030. Die Verwaltung geht von einem Umsetzungshorizont von etwa 10 Jahren aus.

Der Entwicklung der einzelnen Projekte ging eine mehrwöchige Bürgerbeteiligung voraus. Die Stadt hatte um Hinweise auf Verbesserungsbedarf im Radwegenetz gebeten. Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern meldeten entsprechende Stellen über eine eigens eingerichtete Internetplattform sowie über Postkarten. Die Verwaltung prüfte die Vorschläge und arbeitete sie dann direkt in den Maßnahmenkatalog ein. Das Vorgehen stellte einen bürgernahen Planungsprozess sicher, der am Grundgedanken der Partizipation orientiert war.

Die Stadt wird die Kaiser-Friedrich-Promenade als eine der bedeutendsten innerstädtischen Ost-West-Achsen aufgrund ihrer verkehrlichen- und stadträumlichen Komplexität gesondert untersuchen. Ein Verkehrsversuch zur Einführung von Tempo 30 auf dem Abschnitt vom Schwedenpfad bis zur Einmündung der Friedrichsstraße startet dazu voraussichtlich noch in diesem Jahr. Vorbereitende Verkehrserhebungen sind bereits abgeschlossen.

Ein Schwerpunkt in dem Konzept sind Lückenschlüsse im bestehenden Netz. Dabei geht es um die Schaffung von Schutzstreifen auf wichtigen Hauptverkehrsachsen wie etwa dem Hessenring und um die Öffnung zahlreicher Einbahnstraßen für den Radverkehr, der die Straßen dann in der Gegenrichtung nutzen kann.

Wo kein Platz für Schutzstreifen vorhanden ist, soll das Bewusstsein für ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Rad- und Autoverkehr durch Piktogramme auf der Fahrbahn gestärkt werden. Das wäre beispielsweise auf dem Gluckensteinweg möglich. Kleinere Projekte hat die Stadt bereits parallel zur Konzeptentwicklung in den Jahren 2017 und 2018 realisiert.

Erarbeitet wurde das Konzept durch ein beauftragtes Frankfurter Fachbüro in enger Begleitung durch den städtischen Arbeitskreis Radverkehr, in dem außer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung auch Mitglieder aller Stadtverordneten-Fraktionen und Verbände wie der ADFC zusammengearbeitet haben.

Nach Beschluss durch die Stadtverordneten wird das Konzept samt aller Übersichtskarten und Anlagen auf der Homepage der Stadt Bad Homburg veröffentlicht und dort zum Download bereitstehen.
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