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17.07.2018

Bad Homburg ist in Sachen Klimaschutz gut aufgestellt

Bad Homburg v. d. Höhe. Der Klimaschutz ist eines der zehn Leitziele im Stadtentwicklungskonzept und bereits seit Jahren in zahlreichen Maßnahmen der Stadtentwicklung fest verankert.
Im August 2017 startete die Stadt Bad Homburg gemeinsam mit dem Planungsbüro Albert Speer + Partner und der Agentur KOKONSULT das integrierte Stadtentwicklungskonzept mit dem Namen „Fokus Zukunft Bad Homburg 2030“. Seit dem ersten öffentlichen Stadtforum am 23.8.2017 hat der Prozess in einer neuen Form der Beteiligungspraxis über 7000 Wünsche, Meinungen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Vertretern von Vereinen, Firmen und Interessensgruppen eingesammelt, kategorisiert und ausgewertet. In zahlreichen Fach- und Vor-Ort-Gesprächen, Online-Dialogen unter www.badhomburg2030.de und schließlich in den vier öffentlichen Stadtforen im Kurhaus wurden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und den Vertretern von vielen Institutionen (auch dem BUND) die Kernthemen herausgearbeitet und die Leitidee „Erhalten und Entwickeln“ als Grundsatz für die Stadtentwicklung bestimmt. Zuletzt wurden beim 4. öffentlichen Stadtforum am 20.6. die zehn Leitziele für die integrative Stadtentwicklung Bad Homburgs präsentiert. Der Klimaschutz ist dabei ein wesentlicher Aspekt, der sich durch mehrere Leitziele und Vertiefungen zieht. Eines der zehn Leitziele ist „Grünen Lebensraum und gesundes Stadtklima fördern“, dass sich besonders mit nachhaltigen Siedlungskonzepten, regenerativen Energien und der Vernetzung und dem Erhalt wertvoller innerstädtischer Grünzüge und Landschaften beschäftigt. Der Klimaschutz spielt jedoch auch in anderen Bereichen des Prozesses eine tragende Rolle. Beispielsweise in den Leitzielen zur nachhaltigen Mobilität, der Förderung des Radverkehrs, der Optimierung des Öffentlichen Nahverkehrsnetzes und der Entwicklung der modernen Kurstadt, für die ein gesundes Klima obligatorisch ist. (Alle Informationen und die Präsentationen der Stadtforen sind öffentlich zugänglich und nachzulesen unter www.badhomburg2030.de)
Oberbürgermeister Alexander Hetjes ist sich der Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. „Der Schutz der Umwelt und die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt sind Kernthemen, die sich in zahlreichen Projekten wiederfinden und das nicht erst seit Bad Homburg 2030. Die Wichtigkeit des Klimaschutzes bildet eine wesentliche Rahmenbedingung für künftige Planungsprozesse aber auch für laufende Maßnahmen, die von der Stadtverwaltung in den zurückliegenden Jahrzehnten in Auftrag gegeben wurden“, so OB Hetjes.

Seit 2001 wirkt in Bad Homburg bereits ein integriertes Klimaschutzkonzept, das in einer langen Liste an durchzuführenden Maßnahmen CO² Einsparung von bis zu 30 % (gegenüber des Verbrauchs von 1998) erwirken sollte. Unter die Maßnahmen fielen z. B. die Modernisierung von Heizungen und die Umstellung auf Grünen Strom in den städtischen Liegenschaften, die Aufrüstung der Straßenbeleuchtung auf 80% LED-Betrieb und der Bau einer Passivhaus-Kita. Die Stadt bietet seit 2000, zuerst in Zusammenarbeit mit dem Kreis, seit 2010 in Eigenverantwortung, eine hochqualifizierte und unabhängige Energieberatung mit jährlich ca. 1500 Kundenkontakten an. Energiesparmaßnahmen für Wohngebäude älteren Baujahres, die besonders schlechte Energiekennwerte aufweisen, werden mit einer finanziellen Förderung unterstützt. Mit diesem Programm wurden bisher ca. 6 Mio. Euro an Fördermitteln vergeben und tausende Maßnahmen an mehr als 2300 Gebäuden gefördert. Dies ist bundesweiter Rekord.
Auch in Sachen Mobilität verbessert sich die Stadt Bad Homburg stetig. Die Umstellung der städtischen Busflotte auf die Euro-VI-Technik, die Einführung von E-Fahrzeug-Carsharing und eine gute Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Stadtgebiet zeugen von den ersten Erfolgen. Das Stadtentwicklungskonzept hatte in den Dialogforen die Mobilität ebenfalls als eines der Top-Themen der Bürger mit Schwerpunkt auf der Förderung des Radverkehrs und einer Optimierung des ÖPNVs als Alternative zum PKW im Fokus. Ein engagiertes Gesamtverkehrskonzept und integriertes Mobilitätskonzept sind durch die Stadt in Planung. Größere Projekte wie die U2-Verlängerung werden vorangetrieben und befinden sich in der öffentlichen Diskussion. Auch Projekte wie das Grundwassermonitoring oder die Biodiversitätsstrategie, die sich um den Artenschutz in den artenreichen Streuobstbeständen, die Bachrenaturierungen oder die Anpflanzung von Bienenweiden im öffentlichen Stadtgrün befassen, werden schon seit vielen Jahren vorangetrieben. Ganz aktuell können hierzu ab nächster Woche kleine Samentütchen der Umwelt- und Landschaftsplanung für die Anpflanzung einer bienenfreundlichen Blühwiese im heimischen Garten kostenlose im Stadtladen abgeholt werden (max. 2 Tütchen pro Person).

Dies seien nur einige der laufenden städtischen Klimaschutzmaßnahmen, so OB Hetjes und der Planungsprozess von „Bad Homburg 2030“ sei noch nicht abgeschlossen. Schon jetzt lassen sich in den bereits laufenden Maßnahmen der Stadt, sowie den konkreten Leitzielen und Projektideen des Prozesses alle vom BUND eingeforderten Themen wiederfinden. Natürlich sei man für weitere Anregungen und konstruktive Vorschläge offen. Ein Gespräch zwischen dem BUND und der Stadtplanung sei bereits seit Juni für Anfang August terminiert.
Und auch der Zukunftsprozess hat noch ein weiteres abschließendes öffentliches Forum am 15. August vor sich, bei dem das finalisierte Stadtentwicklungskonzept als Basis für künftige Entwicklungen vorgestellt werden soll. Dann wird es darum gehen, die geplanten Projekte und Prozesse unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in die Prüfung und Umsetzung zu bringen.
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