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10.12.2014

Bad Homburg weitet Elektromobilität aus

Bad Homburg v.d.Höhe. Die Stadt Bad Homburg baut ihr Projekt zur Einführung der Elektromobilität aus und wird dabei durch das Land Hessen gefördert. Nachdem die Stadt am Projekt „Modellregion E-Mobilität Rhein/Main“ mit elektrisch betriebenen Fahrrädern teilgenommen hat, setzt sie nun vor allem auf Elektrokraftfahrzeuge. Den Startschuss für das Integrierte Elektromobilitätskonzept Bad Homburg gab der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein zusammen mit Oberbürgermeister Michael Korwisi auf dem Rathausplatz.
Die Elektroflotte wurde als Hauptbestandteil des integrierten E-Mobilitätskonzepts der Stadt zur Einführung und Erprobung der E-Mobilität angeschafft: Seit dem Frühjahr nutzt die Stadtverwaltung ein Fahrzeug, seit wenigen Tagen hat auch der Betriebshof sechs Fahrzeuge. Zwei Fahrzeuge für die Stadtwerke werden im Januar 2015 geliefert. Im kommenden Jahr wird es zudem die Möglichkeit für Privatleute geben, Carsharing mit E-Fahrzeugen zu nutzen.


„Gerade als Kurstadt ist uns die Teilnahme an dem Förderprogramm des Landes Hessen „Elektromobilität in Hessischen Kommunen“ besonders wichtig. E-Mobilität heißt weniger Schadstoffe in der Luft und das ist nicht nur entscheidend für unseren Status als Heilbad, sondern auch für die Gesundheit unsere Einwohner. Mit diesem Projekt werden die langjährigen Aktivitäten der Stadt zum Klimaschutz, einem umweltgerechten Verkehr und zur verbesserten Luftreinhaltung sehr gut ergänzt“, hob Oberbürgermeister Michael Korwisi hervor.

Mit der neuen Elektroflotte, die mit Ökostrom gespeist wird, werden ab sofort unterschiedliche Fahrzeug-Modelle und die Auflade-, Wartungs- und Reparaturerfordernisse bzw. -möglichkeiten erprobt. Gleichzeitig werden Erfahrungen mit den bisher angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten wie Leasing, Kauf und z.B. Batteriemiete gesammelt und ausgewertet. Auch die Wirtschaftlichkeit der E-Mobilität steht im Fokus. Im Laufe des Projektes wird geprüft, ob und wenn ja, welche Maßnahmen (z.B. Parkplätze, Ladestationen etc.) im öffentlichen Straßenraum zur Unterstützung der Einführung von E-Mobilen möglich, sinnvoll und auch umsetzbar sind.

Im öffentlich zugänglichen Raum wird das Carsharing-System (mit der Fa. Book`n drive) ab Frühjahr 2015 drei Elektro-Pkw anbieten, die für Privatpersonen, aber auch für die Stadtverwaltung zur Verfügung stehen. Sie bekommen Standplätze am Rathaus und am Seedammbad (also nahe am Kurbereich). Dort wird es zusätzlich ab Januar 2015 eine Auflademöglichkeit für private E-Fahrzeuge geben. Gleich drei Aufladestationen werden Anfang des Jahres in der Kurhaus-Tiefgarage aufgestellt sowie im Sommer 2015 eine im Bahnhofsbereich. Diese letztere wird tagsüber gespeist durch den elektrischen Strom aus der Photovoltaikanlage der Haltestellendächer vom Busbahnhof. Auch im Gewerbegebiet Mitte soll im Frühjahr 2015 eine E-Tankstelle eingerichtet werden. Alle Ladesäulen werden in ein Überwachungs-/Controlling-/Abrechnungssystem zur Erfassung des Stromverbrauchs, der Stromkosten und zur Wartung integriert. Das System wird von den Stadtwerken betrieben.

Beim integrierten E-Mobilitätskonzepts werden verschiedene Bereiche zu einem Gesamtpaket verknüpft. Die Stadt erzeugt umweltfreundlichen Strom mit der Photovoltaikanlage, stellt eine Ladeinfrastruktur von Öko-Stromtankstellen (sechs öffentlich zugängliche Ladepunkte) zur Verfügung, bietet ein Carsharing-System als Anschlussmobilität an den ÖPNV an und setzt zudem selbst auf E-Pkw und Nutzfahrzeuge. Im kommenden Jahr werden außerdem die Stadtwerke ein Pedelec-Verleih mit fünf Rädern anbieten; dieser soll, wenn möglich, in weiterer Zukunft mit Angeboten des RMV, der Nachbarkommunen oder anderer Institutionen vernetzt werden.

Die Gesamtkosten betragen für zwei Jahre Projektlaufzeit ca. 400.000 Euro, das Land Hessen fördert die Maßnahmen mit 100.000 Euro.

Bad Homburg hat bereits beim Vorläufer von „Elektromobilität in Hessischen Kommunen“ teilgenommen. Hierbei testete die Stadt ihrerseits fünf Pedelecs, u.a. auch durch die Unternehmen im interkommunalen Projekt „Ökoprofit Hochtaunus“. Die fünf Pedelecs werden nach wie vor für Dienstfahrten genutzt.
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