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Bad Homburg überprüft sein Warnkonzept

Bad Homburg überprüft sein Warnkonzept

Claas Ludwig und Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak | © Priedemuth/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Im Notfall zählt jede Sekunde. Spätestens seit der Flutkatastrophe im Ahrtal dürfte jedem bewusst sein, wie wichtig und lebensnotwendig Frühwarnsysteme sind. Auch die Bad Homburger Feuerwehr steht Tag und Nacht Gewehr bei Fuß, ist im Notfall immer einsatzbereit. Damit die Bürgerinnen und Bürger bei drohender Gefahr möglichst schnell gewarnt werden können, hat die Feuerwehr der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe ein aus verschiedenen Kanälen bestehendes Warnkonzept erarbeitet.

Infos auf allen Kanälen

Um dieses Konzept auf Herz und Nieren zu prüfen, führen die Stadt und die Bad Homburger Feuerwehr am Freitag, 26. November 2021, einen stadtweiten Warntag durch. „Ziel ist die Überprüfung der Warninfrastruktur und der Kommunikationsprozesse“, erklärt Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak. Hierzu werden um 11 Uhr alle Warnanlagen ausgelöst – kommunikativ begleitet wird die Aktion über sämtliche installierten Kanäle wie WarnApp, Twitter und die weiteren Social-Media-Kanäle.
An über 21 Standorte wird das Warnsignal „Gefahr“ (einminütiger auf- und abschwellender Warnton) ausgesendet. Im Anschluss ertönt das Signal „Entwarnung“ (einminütiger Dauerton). Vor, während und nach den akustischen Signalen werden Informationen über die Sozialen Medien verbreitet.

Theater in den Kitas

Im Vorfeld des Warntages findet zudem eine intensive Ansprache verschiedener Zielgruppen statt. So wurden Kinder aus verschiedenen Kindertagesstätten mit einem eigens gestalteten Kinderbuch bzw. einem interaktiven Theaterstück auf den Warntag vorbereitet. Den Kindern wurden dabei die Warnsignale spielerisch vorgestellt und das in Gefahrensituationen richtige Verhalten geschult.

Schreiben an an sensible Zielgrippen

Besonders sensible Zielgruppen wie beispielsweise die Bewohnerinnen und Bewohner von Betreuungseinrichtungen erhalten in den kommenden Tagen über die Einrichtungsleitungen ein Anschreiben, in dem auf den Übungscharakter der Signale hingewiesen werden. Andere Zielgruppen wie Haustierbesitzer sollen über die im Vorfeld stattfindende Berichterstattung und Kommunikation in den Sozialen Medien sensibilisiert werden.

Neuer Mast in Dornholzhausen

Eine Woche vor dem Bad Homburger Warntag hat Feuerwehrdezernent Dr. Jedynak jetzt den neuen Sirenenstandort im Tannenwaldweg in Dornholzhausen einen Besuch abgestattet. Die ursprünglich am Gotischen Haus errichtete Anlage wurde zur verbesserten Einbettung in das Landschaftsbild an den neuen Standort im Tannenwaldweg verlegt und deckt mit einem optimierten Abdeckungsbereich das bewohnte Gebiet von Dornholzhausen ab.
Die dort errichtete freistehende Mastanlage verfügt mittels einer Solaranlage über eine autarke Stromversorgung. Jedynak: „Die Solaranlage ermöglicht einen netzunabhängigen Betrieb und versorgt die integrierten Energiespeicher mit dem notwendigen Ladestrom.“ Auch bei einem völligen Stromausfall bleiben solche Warnanlagen über einen Zeitraum von vier Wochen vollständig einsatzbereit. Außerdem können die Energiespeicher (Akku) über mobile Netzersatzanlagen der Feuerwehr im Bedarfsfall geladen werden.

Bevölkerungswarnung immer wichtiger

„Die Bedeutung der Bevölkerungswarnung wird gerade bei hochdynamischen Szenarien wie Extremwetterereignissen stark zunehmen und ist insbesondere für das Veranlassen von Selbstrettungsmaßnahmen von größter Bedeutung“, erklärte Dr. Oliver Jedynak bei der Vorstellung des neuen Standorts in Dornholzhausen. Vom kommenden Jahr an wird es in Bad Homburg übrigens regelmäßig zwei Warntage geben, neben dem bundesweiten soll auch der Bad Homburger Warntag fest etabliert werden.

Mithilfe der Bevölkerung

Für Feuerwehr und Stadt ist natürlich von entscheidender Bedeutung, ob der Sirenenton auch überall gut zu hören ist. „Ich bitte daher die Bürgerinnen und Bürger um aktive Mithilfe, teilen Sie uns mit, ob die Sirenen zu hören sind“, so Bürgermeister Dr. Jedynak. Zu diesem Zweck wurde die Email-Adresse warnung37.bad-homburgde eingerichtet. Zudem besteht die Möglichkeit, interaktiv über die Facebook-Seite des VOST-Teams (Virtual Operation Support Team) der Feuerwehr (https://www.facebook.com/fwbhg/) Rückmeldung zu geben. Wichtig: Bei Rückmeldungen zur Wahrnehmbarkeit bitte den jeweiligen Aufenthaltsort zum Zeitpunkt des Probealarms angeben. Zudem ist von Bedeutung, ob man sich zum entsprechenden Zeitpunkt in oder außerhalb eines Gebäudes aufgehalten hat.
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