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Projekt am Wasserturm

Ein Meilenstein in der Stadtplanung

Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe hat in wesentlichen Punkten Einigkeit mit einem potenziellen Investor für das ehemalige Post-Areal erzielt. Der Magistrat soll jetzt Verhandlungen über einen Verkauf des städtischen Grundstücks an die ProCom führen.
So könnte er mal aussehen, der Kino-Komplex am Bahnhof. | © Bad Homburg
Bad Homburg. Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe hat mit der ProCom GmbH & Co. KG Einigkeit über die wesentlichen Inhalte eines Kaufvertrags für das Gelände des ehemaligen Post-Areals (Projekt „Am Wasserturm“) erzielt. In einem nächsten Schritt wird der Magistrat beauftragt, auf Grundlage der bislang ausgehandelten Eckpunkte und unter Berücksichtigung des Entwicklungskonzepts der ProCom Invest GmbH & Co. KG den Grundstückskaufvertrag bis zur Abschlussreife zu verhandeln. Der Verkauf des rund 6690 Quadratmeter großen Grundstücks soll zum aktuellen Bodenrichtwert erfolgen. Die entsprechende Vorlage über den geplanten Grundstücksverkauf soll am 11. April 2019 der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden.

Kino mit sieben Sälen

Dem Kaufvertrag wird das Entwicklungskonzept des Käufers, nach dessen Grundzügen dieser das Grundstück sowie das Gesamtareal entwickeln will, beigefügt. Das Konzept der ProCom Invest sieht einen multifunktional nutzbaren Kinokomplex mit sieben Sälen und 900 Sitzplätzen, ein Parkhaus, einen autark zu erschließenden Club, der die Möglichkeit einer Rooftop-Bar beinhaltet, sowie eine kleingliedrige Einzelhandelsfläche vor. Kino und Club sollen von der Basler Straße her erschlossen werden, der Zugang zu den Einzelhandelsflächen über den Bahnhofsvorplatz möglich sein. Die Entwicklung und Umsetzung des Konzepts erfolgt durch den Grundstückseigentümer auf dessen eigene Kosten und Risiko. In Hinblick auf die Gestaltung der Fassade des Gebäudes, des Bahnhofsvorplatzes und des öffentlichen Raums soll der Stadt ein über die bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Möglichkeiten hinausgehendes vertragliches Mitbestimmungsrecht eingeräumt werden.
Auch eine Rooftop-Bar ist am Bahnhof denkbar. | © Bad Homburg

Ein Bar auf dem Dach

Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes ist nach dem unerfreulichen Ende der Gespräche mit dem vormaligen Investor froh, innerhalb so kurzer Zeit eine alternative Entwicklung für das so zentral gelegene Grundstück präsentieren zu können. „Die Planung stellt einen Meilenstein in der Entwicklung unserer Stadt dar. Ich danke dem Investor, der ProCom Invest und ihrem Geschäftsführer Dennis Barth, für die bisherige sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt“, sagt Hetjes. Mit der vorliegenden Planung werde der langjährigen Forderung nach Jugendeinrichtungen am Bahnhof Rechnung getragen. Aus Sicht des Oberbürgermeisters wäre die Rooftop-Bar ein besonders wünschenswertes Element der Planung, da dies einen Vorschlag aufgreift, den Jugendliche in die Beratungen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept eingebracht hatten. Einen weiteren Vorteil in dem Vertragsabschluss mit der ProCom Invest sieht Oberbürgermeister Hetjes auch darin, dass die Entwicklung der Freiflächen entlang der Basler Straße aus einem Guss erfolgt, da die ProCom auch für die Entwicklung der angrenzenden Grundstücke, dem sogenannten Basler-Areal, verantwortlich zeichnet.
Der Kino-Komplex aus dem Blickwinkel Basler Straße. | © Bad Homburg

Kein Bieterverfahren

Da es sich um einen Grundstücksverkauf handelt und die angestrebte Vertragsgestaltung – im Gegensatz zum vorangegangenen Investorenprojekt - keinen beschaffungsrechtlichen Bezug zu Gunsten der Stadt beinhalten soll, besteht auch keine Verpflichtung zu einer europaweiten Ausschreibung. Auch die die Durchführung eines Bieterverfahrens war nicht geboten, da zu Gunsten der ProCom als heutige Eigentümerin des Nachbargrundstücks verschiedene Bau- und Nutzungsbeschränkungen existieren, die eine bauliche Entwicklung des Areals unter Beachtung der bestehenden planungsrechtlichen Vorgaben ohne Beteiligung der ProCom ausschließen. Die Rechte waren seinerzeit vom Voreigentümer des Projektgrundstücks, der Deutschen Post zu Gunsten der damaligen Grundstücksnachbarin, der Basler Versicherung, im Zuge der Errichtung des Postgebäudes bestellt und sind von der ProCom im Zuge des Erwerbs des Nachbargrundstücks von der Basler Versicherung übernommen worden.
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