Sprungmarken
Dynamische Navigation anspringen
Volltextsuche
Seitenspalte anspringen
 
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Bad Homburg
Mobilität & Verkehr
U2-Projektgesellschaft

Oberbürgermeister Feldmann und Hetjes: U2-Verlängerung ist ein wichtiger Lückenschluss

Grundsatzvereinbarung zu Bau und Betrieb vorgestellt

Die Verlängerung der Stadtbahnlinie U2 in Bad Homburg von Gonzenheim zum Bahnhof nimmt Fahrt auf. Die Oberbürgermeister der beiden Nachbarstädte, Alexander Hetjes (Bad Homburg v. d. Höhe) und Peter Feldmann (Frankfurt am Main), stellten am 4. Mai 2020 im Frankfurter Römer eine Grundsatzvereinbarung vor, die jetzt den Gremien der beiden Nachbarstädte zum Beschluss vorgelegt wird.
„Die Verlängerung der U-Bahn in Bad Homburg schafft ein attraktives neues Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger von Bad Homburg und Frankfurt“, stellt Oberbürgermeister Feldmann fest. „Für die Stadt Frankfurt am Main ist sie ein wichtiger Baustein im Ausbau des Nahverkehrsnetzes mit dem Ziel, den Individualverkehr und die mit ihm verbundenen Umweltfolgen zu reduzieren.“.
„Wir haben beim Bürgerentscheid 2018 einen klaren Auftrag für den Bau der Stre-cke erhalten“, sagt Oberbürgermeister Hetjes. „Der Wunsch nach einer Weiterfüh-rung der U2 kam aus der Bevölkerung genauso wie von den Unternehmen am Wirt-schaftsstandort Bad Homburg. Sie vereinfacht für viele, die pendeln, den Weg zur Arbeit, und verbessert die Erreichbarkeit unserer Innenstadt.“
„Die Weiterführung der U-Bahn schließt eine Lücke in unserem Liniennetz, und das wird in der Region von Frankfurt über Bad Homburg bis ins Usinger Land hinein spürbar sein“, so der für Nahverkehr zuständige Bürgermeister Meinhard Matern. „Der Bad Homburger Bahnhof kann damit seiner Aufgabe als regionaler Verkehrsknoten noch einmal deutlich besser gerecht werden.“
„Mit dem Wiederaufbau der 1971 stillgelegten Schienenverbindung nach Bad Homburg über Gonzenheim hinaus stoßen wir jetzt die Umsetzung eines lang geplanten Projekts an“, sagt Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling. “Ich wünsche mir, dass die interkommunalen Projekte mit Bad Vilbel, Neu-Isenburg und Dreieich, mit denen wir Potenzialstudien zum Ausbau der Straßenbahn vereinbart haben, auch bald so konkret werden“.

Attraktive und nachhaltige Verknüpfung des Nahverkehrs in Bad Homburg

Der weitere Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat für die Städte Bad Homburg und Frankfurt am Main eine sehr hohe stadtplanerische, verkehrspolitische und umweltpolitische Bedeutung. Die Verlängerung der U-Bahnlinie U2 von Gonzenheim zum Bad Homburger Bahnhof ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt, durch das am Bahnhof eine für die Fahrgäste attraktive und nachhaltige Verknüpfung der ÖPNV-Angebote zwischen Stadtbahnnetz, regionalem Nahverkehrsnetz und Bad Homburger Stadtbusnetz entsteht. Beide Städte haben deshalb ein großes Interesse, das Projekt umzusetzen. Die Bürgerschaft in Bad Homburg hat im Rahmen des Bürgerentscheides am 28. Oktober 2018 eindeutig für die Umsetzung der U2-Verlängerung votiert (70,3% Zustimmung bei 63,8% Wahlbeteiligung). Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 25. Januar 2016 besteht für die Verlängerung Baurecht.

Grundsatzvereinbarung regelt Aufgaben

Die Grundsatzvereinbarung regelt - bei Berücksichtigung der Aussagen des Bürgerentscheids - die weitere Zusammenarbeit der beiden Städte in dem Projekt. Alleiniger Vorhaben- und Kostenträger für die Verlängerung der U-Bahnlinie U2 ist die Stadt Bad Homburg, die hierfür eine Projektgesellschaft „Stadtbahngesellschaft Bad Homburg“ gründen wird.
Die Stadt Frankfurt erklärt sich grundsätzlich dazu bereit, den Betrieb der U2-Verlängerung durch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) durchführen zu lassen. Der Stadt Bad Homburg entstehen damit keine weiteren Kosten durch den Betrieb.

Ziel: Betriebsaufnahme im Jahr 2028

Noch vor den Sommerferien 2020 sollen die notwendigen Gremienbeschlüsse über diese interkommunale Vereinbarung in beiden Städten herbeigeführt werden. Auch die Projektgesellschaft wird zeitnah gegründet werden. Eine aktualisierte Nutzen-Kosten-Untersuchung soll bis Herbst 2020 vorliegen, so dass Mitte 2021 ein Förderantrag beim Land Hessen gestellt werden kann. Die Partner rechnen für das mit Netto-Herstellungskosten von maximal 56,12 Millionen Euro kalkulierte Projekt mit Zuschüssen von Bund und Land in Höhe von etwa 90 Prozent. Angestrebt werden ein Baubeginn im Jahr 2023 und die Betriebsaufnahme im Jahr 2028.
Für die Verlängerung der U-Bahnlinie U2 ist der Bau einer 1,6 Kilometer langen Strecke geplant. Rund 350 Meter werden in einem eingleisigen Tunnel verlaufen, die neue Station „Gonzenheim“ wird unter der Erde liegen. Nach Eröffnung der Strecke soll die U2 dort zumeist im 15-Minuten-Takt verkehren.

Wichtiger Lückenschluss für das Rhein-Main-Gebiet

„Mit der Verlängerung der U-Bahn in Bad Homburg gelingt uns ein wichtiger Lückenschluss im Nahverkehrsnetz des Rhein-Main-Gebietes“, sind die Oberbürgermeister Feldmann und Hetjes überzeugt. „Wir stärken den ÖPNV als attraktive und umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr“. Beide Oberbürgermeister danken dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir, für sein vermittelndes Engagement in diesem ehrgeizigen Projekt.
Volltextsuche

Online-Rathaus

  • Dienstleistungen
  • Formulare
  • mehr...

Lebenssituationen

  • Heirat
  • Geburt
  • mehr...

Bad Homburg für...

  • Familien
  • Ältere Menschen
  • mehr...
  • Stadt Bad Homburg auf facebook
  • Stadt Bad Homburg twitter