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Stadtgeschichtliche Bibliothek

Stadtgeschichtliche Bibliothek

Die Archivbibliothek umfasst ca. 430 Regalmeter an Büchern, Zeitschriften und auch Zeitungen, insgesamt über 20.000 Bände. Rund ein Viertel davon ist wertvoller historischer Buchbestand (vor 1900 erschienen). Die wichtigsten Abteilungen sind:

  • Homburgensien: Monographien, Zeitschriften und einige Zeitungen (Taunusbote) zur Stadt Bad Homburg und ihrer Geschichte, einschließlich der Kur- und Badelisten, die seit 1834 fast vollständig vorhanden sind
  • Hessen-Nassau-Bestand: Schrifttum zur Geschichte des Herzogtums Nassau und zur ab 1868 preußischen Provinz Hessen-Nassau
  • Allgemeinbestand: ergänzende und weiterführende Literatur, häufig zu Themen, über die im Stadtarchiv geforscht worden ist
  • Hölderlin-Bibliothek: Primär- und Sekundärliteratur zu Friedrich Hölderlin
  • Zeitschriftensammlung: Zusammenführung der Zeitschriften aus dem Homburgensien- und Allgemeinbestand.

Literaturerwerbung nach oben

Hölderlin-Bibliothek: Primär- und Sekundärliteratur zu Friedrich Hölderlin

Zeitschriftensammlung: Zusammenführung der Zeitschriften aus dem Homburgensien- und Allgemeinbestand. Der Bestand der Archivbibliothek wächst jährlich um etwa 6–8 Regalmeter. Die Auswahl der über Kauf erworbenen Schriften erfolgt in der Regel über Anzeigen, Literaturhinweise und Rezensionen in Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Monographien sowie über Verlags- und Antiquariatskataloge. Auch Benutzerwünsche werden dabei berücksichtigt. Gekauft wird über den ortsansässigen Buchhandel, vergriffene Bücher werden antiquarisch beschafft.

„Graue Literatur“ (nicht im Buchhandel erschienen) muss meist direkt beim Autor bzw. bei der herausgebenden Institution bestellt werden.

Nicht unerheblich sind die Zugänge durch Schenkungen und Nachlässe von Privatpersonen und Institutionen.

Zwischen 1950 und 1975 übergab die StadtBibliothek dem Archiv sämtliche Literatur, die wegen ihres historischen Werts oder aus konservatorischen Gründen dem Leihverkehr entzogen werden sollte. Damit gelangten insbesondere die seltenen Altbestände der Homburgensien und der Abteilung Hessen-Nassau in die Archivbibliothek.

Im Zuge der Zusammenarbeit mit Archiven, Museen, Geschichtsvereinen etc. erhält das Stadtarchiv zahlreiche Medien über Schriftentausch. Forschungen im Stadtarchiv führen nicht selten zur Veröffentlichung von Archivgut. In diesem Falle besteht die Verpflichtung zur Abgabe eines Belegexemplars.

Erschließung und Benutzung des Bibliotheksbestandes nach oben

Die Archivbibliothek ist eine Präsenzbibliothek, sie kann also nur im Lesesaal benutzt werden. Hier steht ein Teil des Bestandes (etwa 35 Regalmeter) als Freihandbereich zur Verfügung. Neben einem umfangreichen Apparat an Wörterbüchern, Universal- und Fachlexika finden sich auch Nachschlagewerke zu Hilfswissenschaften für Historiker. Häufig benötigte Homburgensien und Literatur über Hessen fehlen ebenso wenig wie die für die Archivbenutzung wichtigsten Zeitschriften. Der überwiegende Teil des Bibliotheksbestandes wird im Magazin aufbewahrt und ist nur über Kataloge zugänglich. Bis zum Jahre 2007 erfolgte die Erfassung in Karteien, in denen alphabetisch nach Verfassern, Herausgebern bzw. Titeln gesucht werden kann. Homburgensien sind auch nach Sachgruppen recherchierbar. Der Hessen-Nassau-Bestand verfügt über eine Schlagwortregister-Kartei, sodass auch hier thematische Sucheinstiege möglich sind. Seit 2007 verzeichnet die Bibliothek des Stadtarchivs ihre Bestände im „Hessischen BibliotheksInformationsSystem“ (HeBIS). Dabei handelt es sich um einen Verbundkatalog, in dem derzeit 519 meist wissenschaftliche Bibliotheken aus Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz ihre Medien erfassen. Das Prinzip dieser Datenbank ist, dass für jeden Titel nur eine Aufnahme angelegt wird, an die jede teilnehmende Bibliothek ihre Bestandsdaten knüpft. Das Stadtarchiv kann bereits über 8.000 Exemplare nachweisen.

Für die Benutzung hat der Online-Katalog viele Vorteile:

  • Der Zugriff kann jederzeit und von jedem Ort aus erfolgen.
  • Da die Bibliotheksbestände sämtlicher teilnehmenden Bibliotheken abrufbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit, das gewünschte Buch zu erhalten, um ein Wesentliches gestiegen.
  • Fast alle Bestandteile der Titelaufnahme sind recherchierbar, also nicht nur Verfasser oder Titelstichwörter, sondern auch Herausgeber, Schlagwörter, Ort, Verlag, Erscheinungsjahr, ISBN und vieles mehr. Zusätzlich können auch Platzhalter verwendet werden.
  • Verschiedene Sucheinstige können beliebig kombiniert werden. Dabei ist eine Präzisierung der Suche durch die Operatoren „und“, „oder“ sowie „und nicht“ möglich.
  • Aufsätze werden in der Regel nicht katalogisiert. Viele mit Hessen-Bezug sind dennoch recherchierbar, weil sie in der Hessischen Bibliographie berücksichtigt werden, die im HeBIS-Verbundkatalog integriert ist.
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