Skip to main content Skip to footer
Neue Datenbank: Annoncen der Homburger Kur- und Badelisten | © Stadtarchiv Bad Homburg v. d. Höhe / Hessisches Institut für Landesgeschichte
8/11/26 | Vortrag / Lesung

Neue Datenbank: Annoncen der Homburger Kur- und Badelisten

Präsentation
  • Accessible

Die Homburger Kurlisten (1834-1918) enthalten eine Vielzahl von Annoncen, die in Kooperation des Stadtarchivs mit dem Hessischen Institut für Landesgeschichte in einer Online-Datenbank erfasst und strukturiert werden, sodass sowohl für Wissenschaftler als auch für Laien ein komfortabler Zugang geschaffen wird. Die neue Internet-Anwendung ergänzt die digitalen „Homburger Kur- und Badelisten“ und steht in enger inhaltlicher und funktionaler Verbindung zu den Angeboten „Orte der Kur“ und „Digitales Gebäudebuch“. An diesem Abend wird sie der Öffentlichkeit vorgestellt und geht feierlich an den Start. 

Date

Tuesday, 8/11/26 -

Starts at 19:00 Uhr

Ends at 21:00 Uhr

Save the date
Entrance fee

Eintritt frei

Address
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg
Event organizer
Stadtarchiv in der Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg

Venue
Villa Wertheimber

1898 erwarben der Frankfurter Bankier Julius Wertheimber und seine Frau Ketty den Gustavsgarten und ließen durch den Architekten Franz von Hoven eine prächtige Sommerfrische-Villa im Stil der Neorenaissance errichten. Die Familie Wertheimber gehörte in Bad Homburg zum Kreis der Honoratioren. Im Dritten Reich musste die Tochter des Ehepaars Wertheimber, Juliane Krahmer, das Anwesen unter Preis veräußern. Sie emigrierte nach Frankreich und starb 1940 nahe Paris. In den 1940er Jahren war kurzzeitig die Marinemusikschule Frankfurt in der Villa untergebracht, 1947 richtete der Verein Hirnverletzenheim eine Klinik darin ein. Nach einem mehrjährigen Restitutionsprozess wurde das Anwesen an die Erben von Juliane Krahmer zurückgegeben, die es der Bundesrepublik verkauften. Das Hirnverletztenheim wurde im Laufe der Jahre um Therapie- und Bettenbauten erweitert und zu einer namhaften Neurologischen Klinik ausgebaut. 2004 schloss die Klinik ihre Pforten. Im April 2011 erwarb die Stadt Bad Homburg das Anwesen. Heute befindet sich in der Villa das Stadtarchiv, das in einem Anbau das "Gedächtnis der Stadt" verwahrt. Urkunden, Akten, Bücher, Karten, Pläne, Fotos, Postkarten, Schallplatten, Filme und vieles mehr kann man zu festen Öffnungszeiten im Lesesaal einsehen. Vorträge, Führungen und Stöbertage ergänzen das Angebot zur Bad Homburger Stadtgeschichte auf vielfältige Art und Weise . Im Obergeschoss der Villa befindet sich die „Hölderlin-Wohnung“, in der Schriftsteller*innen und Forscher*innen auf Einladung der Stadt Bad Homburg kostenfrei wohnen können.

Address
Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg

The surrounding places