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TheaterPur | © TheaterPur
21.03.26 | Theater / Bühnen

TheaterPur

„Bis dass dein Tod uns scheidet“
  • Barrierefrei
  • Kostet Eintritt

Autor: Klaus Wirbitzky

Genre: Komödie

Inhalt

Sie waren einst die hellsten Sterne am Theaterhimmel über Bad Oelnitz: Sopranistin Josephine Gönnerbach-Holl, „La Grande stupenda di Bad Oelnitz“, eine Meisterin des hochdramatischen Fachs, ließ mit ihren Sterbearien die Herzen der Abonnenten und zartfühlenden Pianisten erbeben. Und ihr Mann, der Dirigent Viktor Gönnerbach, ausgestattet mit einem besonderen Gespür für das Talent junger Cellistinnen, trieb die Oelnitzer Symphoniker zu ungekannten Höchstleistungen an. Ihr Weg hätte überallhin führen können: Berlin, Wien, Bayreuth – mindestens.

Heute, fünfzig Jahre, zahllose Affären und Gastauftritte zwischen Vlotho und Bad Oeynhausen, dreizehn Abschiedskonzerte der Gönnerbach-Holl und einen dramatischen Sturz in den Orchestergraben später, scheint vom großen Traum der Garderobenweltmeister von einst nur der bittere Zynismus zwischen Rollstuhl, Stützkissen und Cognacflasche geblieben zu sein. Und die bohrende Gewissheit, dass man sich gegenseitig die Karriere, ja: das Leben!, verbaut hat. An Scheidung will natürlich weder die Starsopranistin a. D. noch ihr Maestro mit der Strickjacke denken. Wohl aber an Mord.

Hier kommt Xenia Nariczowa, polnische Altenpflegerin von schlichter und doch betörender Schönheit, ins Spiel. Denn wer könnte leichter im Champagner der Gattin das erlösende Pülverchen versenken, das Pilzgericht des Gatten unbemerkter salzen und vergiften als die frisch angestellte Betreuungskraft? Xenia jedoch, die sich scheinbar naiv auf das kriminelle Treiben einlässt, hat insgeheim ihre ganz eigene kriminelle Agenda: ihr Schwarm Kasimir Lubowski soll vom Dritten zum Ersten Kapellmeister befördert werden. Für das mordlustige Künstlerpaar aber drängt die Zeit, die Goldene Hochzeit steht an, die Gästeliste ist gespickt mit verflossenen Liebschaften, und das Problem der leidigen Zweisamkeit will endlich beseitigt sein...

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Datum

Samstag, 21.03.26 -

Beginn um 20:00 Uhr

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Eintritt

Eintritt: 19 Euro (erm. 16 Euro)

Kontakt
Adresse
Ferdinandstraße 16
61348 Bad Homburg
Veranstalter
Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Kultur & Bildung
Fachbereich Kultur & Bildung
Rathausplatz 1
61348 Bad Homburg v.d.Höhe

Veranstaltungsort
Kulturzentrum Englische Kirche

Die Englische Kirche entstand auf Wunsch der zahlreichen britischen Kurgäste und ist heute eine bedeutende Kultureinrichtung. Christian Holler erbaute die Kirche ab 1861, die Einweihung, am 2. September 1868, nahm Lord-Bischof von London vor. Nach 1914 diente das Gebäude u.a. als Heimatmuseum und städtischer Konzertsaal. Anfang der 90er Jahre erfuhr die Englische Kirche eine Sanierung. Heute ist sie auch Kulturzentrum am Ferdinandsplatz und zieht jährlich viele Besucher an. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr erleben in einer besonderen Atmosphäre. Eintrittskarten erhalten Sie bei der Tourist Info + Service im Kurhaus Bad Homburg oder auf www.bad-homburg-tourismus.de und anderen Ticketportalen. Die Englische Kirche ist neben Ihren üblichen Öffnungszeiten jeweils eine Stunde vor den stattfindenden Veranstaltungen geöffnet.

Adresse
Kulturzentrum Englische Kirche
Ferdinandstraße 16
61348 Bad Homburg

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