Bad Homburg v. d. Höhe. Das Museum Gotisches Haus präsentiert ab dem 11. Januar 2026 im Westflügel die Ausstellung „Von P.-J. Mêne bis H. R. Freder – Skulpturen aus der Sammlung“. Gezeigt werden ausgewählte Plastiken und Skulpturen aus dem eigenen Bestand, der bereits seit der Gründung des Museums im Jahr 1916 kontinuierlich gewachsen ist.
Die Exponate besitzen überwiegend Homburger beziehungsweise Bad Homburger Provenienzen. Sie stehen in engem Zusammenhang mit der Geschichte der Landgrafschaft Hessen-Homburg und der Stadt oder gelangten als Schenkungen von Bürgerinnen und Bürgern, Kurgästen oder der Spielbank in die Sammlung.
Während die Kleinplastik vielfach der figürlichen Tradition verpflichtet bleibt, öffnet sich die Ausstellung zugleich dem Übergang zur Moderne. Im Spannungsfeld zur städtischen Skulpturensammlung mit ihren zeitgenössischen, monumentalen Werken im öffentlichen Raum verlagert sich der Fokus hin zu einer zunehmend abstrakten Formensprache.
Begleitend zur Ausstellung werden die gezeigten Werke auf der Online-Plattform museum-digital:hessen präsentiert.
Abbildungen
Abb. 1
Pierre-Jules Mêne
Fuchsjagd (Chasse en Écosse oder La Prise du Renard), 1861
Bronze
Inv.-Nr. 2023/0391
© Museum Gotisches Haus, Bad Homburg
Abb. 2
Harri R. Freder
Entwurf Laternenfest-Brunnen (groß), 1978–1980
Pappmaché, Styropor, Draht, Ton, bemalt
Inv.-Nr. 2011/0168
© Museum Gotisches Haus, Bad Homburg
Abb. 3
Hartmut Stielow
Waage, 2005
Stahl, Granit
Inv.-Nr. V2006/0001
© Museum Gotisches Haus, Bad Homburg