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Richtfest am Sportzentrum Süd
Aktuelles – 14.03.2023

Richtfest am Sportzentrum Süd

Doppelte Dreifeldhalle soll im zweiten Quartal 2024 in Betrieb genommen werden.
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#badhomburg

Bad Homburg. Es ist stets ein Meilenstein beim Bau neuer Gebäude: das Richtfest. Am Montag, 13. März 2023, hatte die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe zum Richtfest am Sportzentrum Süd nach Ober-Eschbach eingeladen. Am Massenheimer Weg entsteht ein modernes Sportzentrum mit zwei übereinander gestapelten Dreifach-Sporthallen und den zugehörigen Nebenräumen sowie Umkleiden mit direkten Anschluss an den bestehenden Außensportplatz mit Laufbahn und Rasenplatz. „Das neue Sportzentrum stellt einen Quantensprung für die Vereine in Ober-Eschbach und ganz Bad Homburg dar“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes.

 

Auf dem Areal am Massenheimer Weg entstehen zwei übereinander gelagerte Dreifeldhallen. „Die übereinanderliegenden Dreifeldsporthallen sind schon eine Besonderheit und stellen für das komplette Planungsteam sowie die ausführenden Firmen eine Herausforderung dar“, sagt Projektsteuerer Nico Berthold. Durch den Eingang kommen die Gäste in ein Foyer, in die Turnierhalle und in einen Raum, der für Veranstaltungen oder für Gymnastik genutzt werden kann. Die untere, die sogenannte Turnierhalle erhält eine Tribüne für 350 Besucherinnen und Besucher. Die Trainingshalle ohne Tribüne wird darüber angesiedelt. Außerdem entsteht ein Vereinsbereich für Fußball und Umkleiden für den Sportplatz. Durch das „Versenken“ der Turnierhalle ist die neue Halle dann nur etwa einen Meter höher als die alte. „In dem neuen Gebäude entstehen moderne Räume für die sportliche Nutzung durch örtliche Vereine und die benachbarte Grundschule. Außerdem werden ein Mehrzweckraum für Veranstaltungen sowie ein Gymnastikraum für die Nutzung durch Vereine und private Veranstalter errichtet“, erklärt der Oberbürgermeister.

 

„Wir Ober-Eschbacher und Ober-Eschbacherinnen freuen uns alle gemeinsam auf unsere neue Albin-Göhring-Halle, die eingebettet in das Sportzentrum Süd eine Bereicherung nicht nur für unsere Stadt, sondern auch für die ganze Region sein wird“, sagt die Vorsitzende des Ortsbeirats Ober-Eschbach, Yvonne Velten. Als Sport- und insbesondere Handball-Fan könne sie kaum abwarten, bis die Heimspiele unserer Mannschaft wieder in Ober-Eschbach stattfinden. Großartig sei auch die Möglichkeit für die Vereine, beispielsweise für die Aalen Eschbächer, die ihre Kerb im Fall der Fälle auch mal in der Halle feiern könnten. Velten: „Wir sind der Stadt Bad Homburg sehr dankbar, dass wir diese ganz besondere doppelte Dreifeld-Halle in unserem Stadtteil haben werden. Außerdem hat die Stadt die Ober-Eschbacher Vereine und die Politik in die Planung der Halle eingebunden, so dass jeder seine Ideen einbringen konnte und sehr viele davon auch verwirklicht werden.“

 

Die Arbeiten am neuen Sportzentrum Süd haben Ende 2020 mit dem Abbruch der alten Halle sowie dem Aushub der Baugrube begonnen, im Anschluss folgte der Spezialtiefbau.  Seit März 2022 wurden Arbeiten am Rohbau, der Stahlverbundbau und die Zimmerarbeiten ausgeführt. Die Grundsteinlegung wurde im Juni 2022 gefeiert. Der Rohbau der unteren Halle wird mit 28 Meter langen Stahlverbundträgern mit einer Trägerhöhe von zirka 1,80 Meter überspannt. Der Rohbau der oberen Halle wird mit einer sichtbaren Holzkonstruktion aus Fischbauchbindern geschlossen.

 

In einem nächsten Schritt wird das Gebäude von oben her dichtgemacht – will heißen, dass die Dachhaut aufgelegt wird. Dann werden die Fenster eingesetzt und die Fassadenverkleidung angebracht. Im Anschluss geht es an den Innenausbau: Technik und Lüftung werden eingebaut, bevor dann mit dem Trockenbau, der Wand- und der Deckenverkleidung begonnen wird. Zum Schluss werden die Böden verlegt und die finalen Installationen wie zum Beispiel die sanitären Anlagen eingebaut.

 

Bis zum Ende des Jahres 2023 sollen die Rohinstallationen und der Innenausbau abgeschlossen, im zweiten Quartal 2024 soll das Sportzentrum Süd dann in Betrieb genommen werden.

 

Das Gebäude misst 54 mal 46 Meter und umfasst einen Bruttorauminhalt 45200 m³. Nach Fertigstellung werden 5400 m³ Beton und rund 875 Tonnen Stahl verbaut worden sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 26 Millionen Euro.

 

Besonderheiten des Projektes:

·         zwei übereinander gestapelte Drei-Feld-Hallen. Eine Konstruktion, die es noch nicht allzu häufig gibt. Von der Statik ein schwieriges und aufwändiges Projekt

·         Ein Hallensegment ist für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen nutzbar

·         Außerdem gibt es einen Gymnastikraum, der auch als Versammlungsraum für bis zu 200 Personen nutzbar ist

·         Im Obergeschoss befinden sich die Umkleiden für den Sportplatz

·         Ein außenliegender Aufzug erschließt den Sportplatz barrierefrei – unabhängig von der Hallennutzung

·         Auf dem Grundstück werden 34 Pkw-Stellplätze und über 160 Fahrradstellplätze erstellt

·         Die Beheizung der Halle erfolgt durch eine im Gebäude integrierte Heizzentrale der Stadtwerke. Geheizt wird mit Pellets.

 

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