Bad Homburg v. d. Höhe. Frankfurt RheinMain trägt im Jahr 2026 den Titel World Design Capital® (WDC). Das international renommierte Programm wird alle zwei Jahre von der World Design Organization vergeben und zeichnet Städte und Regionen aus, die Gestaltung gezielt nutzen, um gesellschaftliche, kulturelle und demokratische Prozesse zu stärken. Unter dem Leitmotiv „Design for Democracy – Gestalten wir, wie wir leben wollen“ lädt die World Design Capital 2026 Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Kulturschaffende sowie die Kreativwirtschaft zur aktiven Mitwirkung ein.
Auch die Stadt Bad Homburg ist Teil des offiziellen Festivalprogramms der WDC 2026 und beteiligt sich mit insgesamt vier Projekten am internationalen Programm: der KunstWerkStadt Bad Homburg, dem Demokratie-Pavillon, dem Boom Festival sowie dem Schülerwettbewerb „Findet das DemokraTier“. Alle Projekte eint das Ziel, kulturellen Dialog, demokratische Teilhabe und gemeinschaftliches Gestalten sichtbar und erlebbar zu machen. „Die World Design Capital 2026 ist eine große Chance für unsere Stadt. Bad Homburg zeigt mit seinen Projekten, dass Demokratie nicht abstrakt ist, sondern im kulturellen Miteinander, im Austausch und in der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelebt wird.“, betont Oberbürgermeister Alexander Hetjes.
Im Zentrum der kulturellen Beiträge steht die zwölfte Ausgabe der KunstWerkStadt, die am Wochenende des 12. und 13. September 2026 stattfinden wird. Die etablierte Veranstaltungsreihe wird erneut von den Bad Homburger Künstlerinnen Annette Euler und Natalie Eckes in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Homburg umgesetzt. Nach dem großen Erfolg der vergangenen Ausgabe knüpft die Veranstaltung an ihre langjährige Tradition an und lädt Künstlerinnen und Künstler aus Bad Homburg und der Region ein, ihre Werke zu präsentieren. Ausgestellt wird in privaten Räumen, Ateliers sowie an unkonventionellen Orten wie Garagen, Gärten oder leerstehenden Flächen. An den beiden Veranstaltungstagen verwandelt sich die Stadt in eine lebendige urbane Kunstgalerie jenseits klassischer musealer Räume.
So entstehen Begegnungen zwischen Menschen und Kunst an Orten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind – ein bewusst offenes und demokratisches Format. „Die KunstWerkStadt steht wie kaum ein anderes Format für Offenheit, Begegnung und Dialog. Kunst verlässt geschlossene Räume und kommt direkt zu den Menschen – genau das macht ihren demokratischen Charakter aus und passt hervorragend zum Leitmotiv der World Design Capital.“, so Dr. Bettina Gentzcke, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Bildung.
Zugelassen sind Malerei, Fotografie und Skulpturen; Kunsthandwerk ist von der Teilnahme ausgeschlossen. Die KunstWerkStadt ist keine kommerzielle Veranstaltung. Der Verkauf von Kunstwerken ist jedoch grundsätzlich möglich und erfolgt direkt zwischen Kunstschaffenden und Interessierten. Die Veranstalter rechnen erneut mit einer großen Resonanz und erwarten über 120 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler mit lokalem Bezug. Zusätzlich gibt es in Bad Homburg private Projekte, die am WDC-Festival teilnehmen. Das Kulturamt bittet die Projektverantwortlichen zwecks besserer Vernetzung eine kurze Projektbeschreibung an das Kulturamt unter kultur@bad-homburg.de zu schicken.
Die Anmeldung zur KunstWerkStadt ist ab dem 21. Januar 2026 bis einschließlich 15. Mai 2026 möglich und erfolgt ausschließlich über die Online-Registrierung unter www.kunstwerkstadt-badhomburg.de/anmeldung.php. Alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, die KunstWerkStadt über ihre eigenen Social-Media-Kanäle zu bewerben. Begleitet wird die Veranstaltung zudem über Instagram unter www.instagram.com/kunstwerkstadtbadhomburg/ sowie die städtischen Social-Media-Kanäle.
Alle Informationen zum Ablauf, zu den Teilnahmebedingungen mit allen Ausstellungsorten stehen auf der Website der Stadt Bad Homburg zur Verfügung: www.bad-homburg.de/kunstwerkstadt. Zusätzlich werden ab Anfang September ein digitaler Stadtplan, eine interaktive Google Map sowie ein Stadtplan in Papierform angeboten, die die Besucherinnen und Besucher direkt zu den jeweiligen Ausstellungsorten führen.
Hintergrund
Die KunstWerkStadt versteht sich als Plattform für zeitgenössische Kunst, kreativen Austausch und persönliche Begegnung. Sie fördert die Vernetzung zwischen Kunstschaffenden und kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der World Design Capital 2026: das Miteinander zu stärken und demokratische Prozesse im Alltag erfahrbar zu machen. Die Veranstaltung wird ohne Sponsoren umgesetzt und vollständig durch den Fachbereich Kultur der Stadt Bad Homburg finanziert.