Bad Homburg v. d. Höhe. Ein wichtiger Meilenstein für die städtebauliche Entwicklung des Jacobi-Quartiers (ehemaliges Klinikareals) ist erreicht: Der Hochtaunuskreis und die KuKi, die Immobiliengesellschaft der Kur- und Kongreß-GmbH, haben am Dienstag, 10. März 2026, den Kaufvertrag für das Areal nun notariell beglaubigen lassen. Damit ist der Weg frei für die weitere Entwicklung des Jacobi-Quartiers.
„Mit der notariellen Beglaubigung ist die Grundlage für eine nachhaltige, qualitativ hochwertige Quartiersentwicklung geschaffen“, erklärt Oberbürgermeister Alexander Hetjes und ergänzt: „Wir setzen damit ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt. Das Jacobi-Quartier wird ein lebendiger, innerstädtischer Wohnstandort mit hoher Aufenthaltsqualität und vielfältigen Wohnangeboten. Wir übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Herzen Bad Homburgs.“
„Der jetzige Vertrag ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligte“, so Landrat Ulrich Krebs. „Bad Homburg erhält die Gelegenheit, ein Filet-Grundstück in hervorragender Lage selbst zu entwickeln, wir können mit dem Verkaufserlös von 35 Millionen Euro unser ambitioniertes Schulbauprogramm weiter umsetzen, denn dieses Geld wird im Wesentlichen in den Neubau der Gesamtschule am Gluckenstein fließen.“
Kurdirektor Holger Reuter unterstreicht die Perspektive der Stadtentwicklung: „Als Immobiliengesellschaft der Kur- und Kongreß-GmbH sehen wir in diesem Projekt eine große Chance, ein zukunftsfähiges Quartier mit hoher architektonischer Qualität und starker Identität zu entwickeln. Das Jacobi-Quartier soll Wohnen, Begegnung und urbanes Leben in idealer Weise verbinden.“
Das ehemalige Klinikareal bietet durch seine zentrale, Innenstadt nahe Lage Voraussetzungen für ein modernes, gemischt genutztes Wohnquartier. In den kommenden Monaten sollen die weiteren Planungsschritte konkretisiert und die städtebaulichen Konzepte weiterentwickelt werden.
Die Verkaufsfläche umfasst rund 28.512 Quadratmeter. Mit dem Erwerb des Grundstücks durch die KuKi ist nun die Voraussetzung geschaffen, die städtebauliche Entwicklung aktiv voranzubringen. Vorrangiges Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die lokale Bevölkerung - insbesondere für Mitarbeitende des Stadtkonzerns, für Bürgerinnen und Bürger mit außerordentlichem Engagement für die Belange der Stadt Bad Homburg (z.B. in Vereinen oder im Ehrenamt) sowie von Wohnraum für Mitarbeitende von Bad Homburger Unternehmen.
Hetjes: „Mit der nun erfolgten notariellen Beglaubigung ist ein entscheidender formaler Schritt vollzogen – ein deutliches Zeichen zugunsten einer positiven Stadtentwicklung in Bad Homburg.“