Zum Hauptinhalt springen Zur Fußzeile springen
Geschichte verstehen und aus Erfahrungen lernen
Aktuelles – 04.12.2020

Geschichte verstehen und aus Erfahrungen lernen

31. Band der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“ erschienen.
Folgen Sie uns auf
#badhomburg

Bad Homburg. Die Geschichte Bad Homburgs ist vielfältig, abwechslungsreich und wurde bereits in unzähligen Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen dargestellt. Doch noch immer gibt es Neues und Spannendes zu entdecken. So zum Beispiel im 31. Band der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“, der Anfang Dezember erscheint. Der Band umfasst auf 213 Seiten mit 106 teils farbigen Abbildungen Vorträge, die aus Forschungsarbeiten im Stadtarchiv entstanden sind und auch hier gehalten wurden. „Die eigene Geschichte zu verstehen und aus Erfahrungen zu lernen, ist die Basis, um die Zukunft Bad Homburgs gemeinsam zu gestalten“, betont Oberbürgermeister Alexander Hetjes.

Historischen Puzzleteile

Seit 1990/91 publiziert das Stadtarchiv, das Gedächtnis der Stadt, alljährlich die Vorträge zur Geschichte der Kurstadt in seiner Reihe kleine historische Puzzleteile, die den facettenreichen Weg (und Aufstieg) des 1180 erstmals urkundlich erwähnten Fleckchens am Fuße des Taunus in Erinnerung halten, nacherzählen und manches besser verstehen lassen. „Je mehr wir vom Gesamtbild kennen, umso besser können wir unsere Geschichte – und letztlich auch uns selbst – verstehen“, so Dr. Astrid Krüger. Wenngleich aufgrund der Pandemie in diesem Jahr viele Vorträge abgesagt oder verschoben werden mussten, freut sich die Leiterin des Stadtarchivs, mit dem 31. Band der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“ und seinen neuen „Puzzleteilen“ – eben den Forschungsergebnissen der fünf Autor*innen – zumindest in Buchform Geschichtsinteressierte erfreuen zu können.

Sorgfalt und Liebe zum Detail

Die Beiträge im nun erschienenen Band reichen von Landgraf Friedrich V. Ludwigs (1748–1820) „Feenwald“, dem Lustwald im „Großen Tannenwald“, über den außergewöhnlichen Standort der 1817 gepflanzten Luthereiche bis zur „Suche nach dem alten Niederstedten“ – einer Wüstung vor den Toren Homburgs; sie zeigen erstmalig publizierte Fotos aus den Anfängen der Fotografie und der Kur, nämlich aus den Jahren 1865 bis 1895, und beschäftigen sich mit der Kurstadt als „Zentrum des Automobilsports“ zu Kaiser Wilhelms II. Zeiten. Oberbürgermeister Hetjes ist immer wieder begeistert davon, „mit welcher Sorgfalt und Liebe zum Detail die Autor*innen ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen Zugang zu neuen, anregenden und auch spannenden Aspekten unserer Stadtgeschichte verhelfen“.

Ab 5. Dezember erhältlich

Der neue Band ist ab dem 5. Dezember bei der Tourist Info im Kurhaus, über die örtlichen Buchhandlungen, bei Amazon und selbstverständlich beim Stadtarchiv zu den Öffnungszeiten (Di 9-16 Uhr, Mi 14-19 Uhr, Fr. 9-12 Uhr, Anmeldung erforderlich) zum Preis von 12 Euro erhältlich. Das Stadtarchiv ist unter Telefon (06172) 100-4140 oder unter der Mailadresse stadtarchiv@bad-homburg.de zu erreichen.

Beitrag teilen