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Dr. Klaus-Dieter Metz spricht zu "Der Zoppekratz" | © Stadtarchiv
Aktuelles – 17.08.2021

Dr. Klaus-Dieter Metz spricht zu "Der Zoppekratz"

Der Roman spielt im Homburg um 1880. Kostenfreie Tickets ab 23.8. im Stadtarchiv.
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Bad Homburg v. d. Höhe. Der Historiker Dr. Klaus-Dieter Metz hält an vier Tagen im September einen Vortrag zu dem Roman „Der Zoppekratz“, der im Homburg Ende des 19. Jahrhunderts spielt. Tickets für Veranstaltung sind ab Montag, 23. August, im Stadtarchiv kostenfrei erhältlich.

 

Die Lichtbildvorträge finden jeweils am Mittwoch, 1., 8., 15. und 22. September 2021, um 19 Uhr in der Villa Wertheimber statt, Einlass 18.30 Uhr. Eine Teilnahme ist nur mit Ticket sowie tagesaktuellem Schnelltest (keine Selbsttests), Impfnachweis (14 Tage nach zweiter Impfung) oder Genesungsnachweis (bis sechs Monate) möglich. Je nach Pandemielage kann es zur Verschiebung oder Absage der Veranstaltungen kommen.

 

„Der Zoppekratz“ ist ein Roman des gebürtigen Homburgers Robert Fuchs-Liska (1870-1935). Das Werk gibt einen Einblick in das Leben der Homburger Kleinstadtgesellschaft um das Jahr 1880. Titel- und Hauptfigur ist der verschrobene Apotheker Gotthold Frommbier, ein Junggeselle und Sonderling. Als zweite Hauptfigur drängt sich Wunibald Barnabas vor, ein aus Frankfurt zugezogener, junger, attraktiver Turnlehrer der Mittelschule, alsbald von drei blutjungen Homburgerinnen heiß begehrt. Daraus entspinnt sich eine Geschichte voll von Liebeshunger und Eifersucht, Krankheit und Tod, Kuppelei, Betrug und sogar Mord. Auch ein „Schlapperkäthche“ aus der Siebenhäusergasse und die „Weiße Frau“, das Schlossgespenst der Landgrafenzeit, sind an dem Geschehen beteiligt, dem letztlich ein Strafgericht Einhalt gebietet.

 

Referent Dr. Metz geht in seinem Vortrag der Frage nach, inwieweit ein Heimat- und Stadtroman wie „Der Zoppekratz“ aufschlussreich für Homburgs Literatur- sowie Stadtgeschichte ist.

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