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Vortrag Prof. Dr. Karl Josef Kuschel | © Fanny Faszii
26.03.26 | Vortrag / Lesung

Vortrag Prof. Dr. Karl Josef Kuschel

Hölderlin verstehen - Von der Revolution der Franzosen und den Göttern der Griechen
  • Barrierefrei

Hölderlins Werk wurde maßgeblich von zwei Erlebnissen geprägt: Der Französischen Revolution, die ihn nach politischen Alternativen suchen ließ, und seiner Abkehr vom traditionellen kirchlichen Denken hin zu den griechischen Mythen. So nahm er das Göttliche neu in der Natur wahr. Seine Dichtung spiegelt die Sehnsucht nach einem anderen Deutschland und einer naturverbundenen Religion wider.

Einlass 18.15 Uhr, keine Anmeldung erforderlich.
Die Besucherzahl ist auf 94 Personen begrenzt.

Datum

Donnerstag, 26.03.26 -

Beginn um 19:00 Uhr

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Eintritt

Eintritt frei

Kontakt
Adresse
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg
Veranstalter
Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Kultur & Bildung
Fachbereich Kultur & Bildung
Rathausplatz 1
61348 Bad Homburg v.d.Höhe

Veranstaltungsort
Villa Wertheimber

1898 erwarben der Frankfurter Bankier Julius Wertheimber und seine Frau Ketty den Gustavsgarten und ließen durch den Architekten Franz von Hoven eine prächtige Sommerfrische-Villa im Stil der Neorenaissance errichten. Die Familie Wertheimber gehörte in Bad Homburg zum Kreis der Honoratioren. Im Dritten Reich musste die Tochter des Ehepaars Wertheimber, Juliane Krahmer, das Anwesen unter Preis veräußern. Sie emigrierte nach Frankreich und starb 1940 nahe Paris. In den 1940er Jahren war kurzzeitig die Marinemusikschule Frankfurt in der Villa untergebracht, 1947 richtete der Verein Hirnverletzenheim eine Klinik darin ein. Nach einem mehrjährigen Restitutionsprozess wurde das Anwesen an die Erben von Juliane Krahmer zurückgegeben, die es der Bundesrepublik verkauften. Das Hirnverletztenheim wurde im Laufe der Jahre um Therapie- und Bettenbauten erweitert und zu einer namhaften Neurologischen Klinik ausgebaut. 2004 schloss die Klinik ihre Pforten. Im April 2011 erwarb die Stadt Bad Homburg das Anwesen. Heute befindet sich in der Villa das Stadtarchiv, das in einem Anbau das "Gedächtnis der Stadt" verwahrt. Urkunden, Akten, Bücher, Karten, Pläne, Fotos, Postkarten, Schallplatten, Filme und vieles mehr kann man zu festen Öffnungszeiten im Lesesaal einsehen. Vorträge, Führungen und Stöbertage ergänzen das Angebot zur Bad Homburger Stadtgeschichte auf vielfältige Art und Weise . Im Obergeschoss der Villa befindet sich die „Hölderlin-Wohnung“, in der Schriftsteller*innen und Forscher*innen auf Einladung der Stadt Bad Homburg kostenfrei wohnen können.

Adresse
Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg

Umgebung