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Gotisches Haus
Portrait des Hauses
Landgräfliche Gartenlandschaft

Landgräfliche Gartenlandschaft

Die Landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburg ist eine der größten und bedeutendsten gartenkünstlerischen Schöpfungen in Deutschland – ähnlich dem praktisch zeitgleich entstandenen, aber besser bekannten „Wörlitzer Park“ bei Dessau in Sachsen-Anhalt.

Übrigens gibt es auch dort ein Gotisches Haus, denn solche Bauten – ebenso wie künstliche Ruinen oder Tempel – gehörten unabdingbar in Parks der Zeit um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

Hier in Homburg, wie die Residenzstadt damals noch hieß, entstanden die Anlagen zwischen 1770 und 1840. Sie gehen vom Schloss und Schlosspark der Landgrafen aus. Dort beginnt die schnurgerade Tannenwaldallee in Richtung Westen zum Wald am Taunushang. Entlang dieser Allee reih(t)en sich einzelne Gärten und Waldparks, die von den Mitgliedern der Landgräflichen Familie gestaltet wurden und zumeist ihre Namen tragen: Der Englische Garten, der Louisgarten, der Gustavsgarten, der Ferdinandsgarten, als Bindeglied das Heuchelheimer Hohlfeld und der Philippsgarten. Der Kleine Tannenwald und der Gustvasgarten an der Allee sind restauriert und öffentlich zugänglich.

Westlich des Gotischen Hauses folgen der Große Tannenwald mit Lustwald, Buschwiesen, Forstgarten, Hirschgarten und Elisabethschneise. Bei jedem Park oder Waldstück – ob heute noch erhalten oder nur noch in historischen Karten abzulesen – stehen Infotafeln mit Hinweisen auf Geschichte und Lage der Gartenanlagen. In der Mitte der Achse Tannenwaldallee-Elisabethschneise steht das Gotische Haus und bietet sich als Startpunkt für Spaziergänge an.

Kontakt
Gotisches Haus
Tannenwaldweg 102
Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon:
06172 37618
E-Mail:
museumbad-homburgde
Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:

Freitag, Samstag und Sonntag: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Das Museums-Café bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

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