Sprungmarken
Dynamische Navigation anspringen
Volltextsuche
Seitenspalte anspringen
 
Sie befinden sich hier:
Startseite
Rathaus
Aktuelles
Pressemeldungen

Pressemeldungen

23.06.2017

Einsatz für die Maria-Ward-Schul-Feuerwehr

Bad Homburg v.d.Höhe. „Volle Einsatzbereitschaft“ heißt es seit vergangenem Montag für neun Schülerinnen der Maria-Ward-Schule aus Bad Homburg v.d.Höhe. Sie sind die erste Löschgruppe der Maria-Ward-Schul-Feuerwehr, die im Rahmen einer Projektwoche bei den Bad Homburger Brandschützern das Retten, Bergen, Löschen und Schützen erlernt.
Die Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren sind für ihr Training komplett mit Helm, Handschuhen, Schutzschuhen und Uniform ausgestattet. „Ziel der Projektwoche ist das Erlernen eines routinemäßigen Löscheinsatzes gemäß der gültigen Jugendfeuerwehr-Übungsregeln“, so Bad Homburgs Feuerwehrchef, Branddirektor Daniel Guischard.

Außer beim Umgang mit Pumpen, Schläuchen und Geräten müssen die Mädchen bei einem speziellen Sporttraining mächtig ran. Hierzu haben die Feuerwehrleute einen als „Bootcamp“ bezeichneten Sportparcours aufgebaut, der in den Anforderungen den Einstellungstests bei Feuerwehr und Polizei gleicht. Daneben lernen die Schülerinnen in der einwöchigen Projektwoche Wissenswertes über die Organisation der Bad Homburger Feuerwehr und deren Ausstattung.

In den Einsatzübungen wird es dann ernst. Ob es einen Brand zu bekämpfen gilt oder ob die ausgefahrene große Drehleiter erklommen werden muss – mit Hilfe des vierköpfigen Betreuerteams bestehend aus Tobias Klotz, Manfred Desor, Uwe Wolf und Peter Dietz lernen die Mädchen den Alltag der Bad Homburger Brandschützer unmittelbar kennen.

„Ich freue mich sehr, dass die Bad Homburger Feuerwehr als erste Wehr in der Modellregion ein solches Projekt anbietet“, so Oberbürgermeister Alexander Hetjes bei der Präsentation und zeigt sich von der Leistung der Schülerinnen sehr beeindruckt. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen noch mehr Mädchen und Frauen für den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr zu begeistern“, so der Oberbürgermeister, der gemeinsam mit dem Staatssekretär im Hessischen Innenministerium Werner Koch, Branddirektor Guischard und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, Norbert Fischer, und Schulleiterin Michaela Eder die erste Einsatzübung der Maria-Ward-Schul-Feuerwehr beobachtete.

Die Bad Homburger Feuerwehr setzt als erste Wehr der Modellregion im Hochtaunuskreis ein Projekt aus dem Konzept „Hessische Jugend-Feuerwehr macht Schule“ um, dass von der Hessischen Jugendfeuerwehr, dem Kreisfeuerwehrverband sowie dem hessischen Innenministerium und dem Hessischen Kultusministerium initiiert wurde. Das Konzept sieht auf verschiedenen Ebenen eine enge Kooperation zwischen der örtlichen Feuerwehr und den ortsansässigen Schulen vor. Hierbei geht es natürlich um Mitgliedergewinnung, darüber hinaus aber insbesondere um die Vermittlung von Werten: Spaß, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft, Mitbestimmung und Vielfalt stehen im Programm. „In dem Projekt haben sich zwei Partner mit sehr ähnlichen Werten gefunden. Ich freue mich für unsere Schülerinnen sehr über dieses bereichernde Angebot“, so Schulleiterin Michaela Eder bei der Projektpräsentation.

Anlässlich der ersten Projektwoche der „Maria-Ward-Schul-Feuerwehr“ unterzeichneten Werner Koch für das Land Hessen, Oberbürgermeister Alexander Hetjes für die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, Branddirektor Daniel Guischard für die Feuerwehr Bad Homburg v.d.Höhe, Schulleiterin Michaela Eder für die Maria-Ward-Schule und Norbert Fischer sowie Uwe Wolf für den Feuerwehrverband einen Kooperationsvertrag. Das Land Hessen fördert das Projekt mit bis zu 3.000,00 Euro und stellt den Projektpartnern Informationen und Arbeitshilfen zur Verfügung. In der Modellregion haben sich Projektpartner aus dem Hochtaunuskreis, der Stadt Frankfurt am Main sowie dem Main-Taunus-Kreis zusammengeschlossen. Die Initiative dazu ging vom Kreisfeuerwehrverbands Hochtaunus aus.

Die Maria-Ward-Schule ist eine zertifizierte, staatlich anerkannte Realschule und Berufliches Gymnasium in freier Trägerschaft.. Sie wurde aufgrund ihrer besonderen pädagogischen Prägung als eine der zehn besten Schulen mit dem IHK-Schulpreis des Landes Hessen 2016 ausgezeichnet.

Vorrangige Aufgabe der Maria-Ward-Schule ist es, eine sichere, geborgene Lernatmosphäre zu schaffen, die es den Schülerinnen ermöglicht, sich persönlich und intellektuell zu entfalten. Dabei wird besonders auf eine positiv motivierende Unterstützung geachtet. Die Maria-Ward-Schule versteht sich als Schule, in der neben dem Vermitteln von Lehrinhalten vor allem das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie der Glaube an sich selbst gefördert werden. Das Bildungsangebot ist darauf abgestimmt, selbstbewusste sowie verantwortungsbewusste Schülerinnen hervorzubringen, die ihren schulischen und lebenspraktischen Anforderungen offen und positiv gegenüberstehen.

Zurzeit wird die Maria-Ward-Schule von 400 Schülerinnen besucht, für deren Unterricht 30 Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Die Klassenstärke liegt derzeit bei durchschnittlich 23 Schülerinnen.
Volltextsuche

Online-Rathaus

  • Dienstleistungen
  • Formulare
  • mehr...

Lebenssituationen

  • Heirat
  • Geburt
  • mehr...

Bad Homburg für...

  • Familien
  • Ältere Menschen
  • mehr...
  • Stadt Bad Homburg auf facebook
  • Stadt Bad Homburg twitter