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Landgräfliche Gartenlandschaft
Schloss mit Schlossübergang

Schloss mit Schlossübergang

Auch das über die Grenzen Bad Homburgs hinweg bekannte Bad Homburger Schloss mit den Weißen Turm ist Teil der Landgräflichen Gartenlandschaft.

Geschichte nach oben

Die Darmstädter Prinzessin Caroline hatte ihre eigenen Vorstellungen von Gartenkunst, als sie in das Schloss von Hessen-Homburg einzog. Ihr frisch angetrauter Ehemann teilte ihre Ansichten. Landgraf Friedrich V. Ludwig und Caroline verwandelten ab etwa 1770 das bis dahin formal angelegte Gelände am südwestlichen Fuß des Schlossberges in einen Englischen Landschaftsgarten mit malerischen Gehölzpartien und romantischen Wegen. Der Große Teich erhielt geschwungene Ufer, um den Anschein einer natürlichen Landschaft zu unterstreichen. Den Gartenteil zwischen Königsflügel und Löwengasse beließen sie hingegen in symmetrischen Strukturen. Ihre Schwiegertochter Elizabeth, die englische Prinzessin und Gartenkünstlerin, und Landgraf Friedrich VI. Joseph nahmen nur wenige Veränderungen vor. Als prägendes Element pflanzten sie jedoch am Schlossportal des Königsflügels zwei Libanon-Zedern, die Eliza von ihrem Bruder George zur Hochzeit erhalten hatte und die zu mächtigen Bäumen herangewachsen sind.

1770 ließen Friedrich V. Ludwig und Caroline einen schnurgeraden, von Säulenpappeln gerahmten Weg anlegen, der vom Park westwärts führte. Auf der Tannenwaldallee unternahmen sie und ihre Gäste sowie viele Generationen nach ihnen Ausflüge zum Großen Tannenwald am Fuße des Taunus. Unter Friedrich VI. Joseph und Elizabeth wurde die Allee 1820 erneuert und – als heutige Elisabethenschneise – bis zur Landesgrenze am Limes verlängert.

Ist-Zustand nach oben

Bis zum Bau der querenden Straße, dem heutigen Hindenburgring, gelangte man vom Schlosspark durch das Weiße Tor übergangslos auf die Tannenwaldallee. Mit dem vierspurigen Ausbau der Straße Anfang der 1980er Jahre wurde die Verbindung zwischen Park und Landgräflicher Gartenlandschaft ein weiteres Stück unterbrochen.
Zumindest optisch ist sie mittlerweile durch den Rückschnitt der Hecke auf dem Mittelstreifen wieder hergestellt. Auch die funktionale Verknüpfung soll es wieder geben. Ein Architektenwettbewerb hat bereits interessante Lösungsvorschläge ergeben. In welcher Form und wann die Umsetzung erfolgt, ist noch nicht entschieden.

Ziele nach oben

Über die Verbindung von Schlosspark, Tannenwaldallee und Landgräflicher Gartenlandschaft gibt eine Informationstafel vor Ort Auskunft.
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