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Horex Museum

Horex Museum

Die Industriegeschichte Bad Homburgs wird im Horex Museum präsentiert, das im Herbst 2012 eröffnet wurde. Es ist Teil des Städtischen historischen Museums. Auf 380 m wechselt es halbjährlich seine Ausstellung, wobei museumseigene Exponate von bedeutenden Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt werden. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf der legendären Bad Homburger Motorradfabrikation der Marke Horex.

Erinnerung an die Marke REX

Die Vorgeschichte der Mobilität in Bad Homburg dokumentieren das Fahrgerät des Telefonerfinders Philipp Reis und das 1867 auf der Weltausstellung in Paris vorgestellte Fahrrad mit Tretkurbelantrieb auf das Vorderrad von Pierre Michaux. Zur Entstehungsgeschichte der Horex Motorräder gehört auch die Homburger REX- Conservenglas-Gesellschaft des Jean Emil Leonhardt. Sie wird mit Exponaten aus der Sammlung der Familie Eric Leonhardt vorgestellt.

Der MSC Bad Homburg und der Horex Club Taunus stellen im halbjährlichen Modellwechsel die legendären Horex Motorräder der Vorkriegszeit und aus der Zeit des „deutschen Wirtschaftswunders“ vor.

Ausstellung ab September 2015

"Modellwechsel. Horex-Rennmaschinen der Nachkriegszeit" heißt die Ausstellung bis September 2016, die von Axel Butterweck kuratiert wurde.

Schon im November 1924 hieß es in einer Anzeige Fritz Kleemanns zu seinen und den Rennerfolgen von Philipp Karrer auf einer Horex: „Die sieggewohnte Maschine beendete die Saison mit 21 ersten, 21zwei und sechs dritten (Platzierungen) – ein Erfolg der hervorragenden Präzisionsarbeit“. Diesem Selbstverständnis, das auch den langjährigen geschäftlichen Erfolg der Firma begründete, folgte Horex bis in die ausklingenden 1950er Jahre.

Als 1955 die große Motorradkrise ausbrach, konnten keine werkseigenen Rennfahrer mehr an den Start geschickt werden. Mit einer speziellen Auszeichnung, dem Horex-As in Gold, Silber und Bronze, gekoppelt an eine finanzielle Leistung, versuchte das Unternehmen private Fahrer zur Teilnahme an Rennen auf Horex-Motorrädern zu motivieren. Noch immer galt es, Erfahrungen aus den Rennen auf die Produktion von Straßenmaschinen zu übertragen. Daher waren erfolgreiche Rennen Voraussetzung für erfolgreiche Straßenmaschinen. Rennerfolge gab es bis zuletzt. Die Ausstellung präsentiert die interessantesten Maschinen aus privaten Sammlungen. Diese Motorräder bzw. Motoren hatten einst berühmte Rennen auf der Avus in Berlin, Nord-Süd-Expressfahrten, das Feldbergrennen oder die Rennen am Schloss Solitude, dem Nürburg- oder Hockenheimring bestritten.

Foto-Ausstellung

Erika Wachsmann erhielt 1955 von Fritz Kleemann den Auftrag, das Horex Werk - sein Lebenswerk – aber auch seine Familie zu fotografieren. Gezeigt werden der Industrieort, die Maschinen, an denen die Motorradteile entstanden und vor allem die Menschen, die sie fertigten und möglich machten. Erika Wachsmann suchte nach den Orten und dem Ausdruck, der den Mythos Horex sichtbar werden ließ. 1955 war auch die Zeit der beginnenden Krise aller Motorradbauer. Kleinautomobile verdrängten die Motorräder. So wurde dieser Fotoauftrag zu einer Bestandsaufnahme des berühmten Bad Homburger Unternehmens.

Öffnungszeiten

Mittwoch 10-14 Uhr
Samstag und Sonntag 12-18 Uhr

Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,00 Euro. Bad Homburger Schulklassen und Inhaber des Bad Homburg-Passes frei.

Öffnungszeiten an den Feiertagen 2016

Karfreitag (25. März): geschlossen
Ostern (27./28. März): 12-18 Uhr
Himmelfahrt (5. Mai): 12-18 Uhr
Pfingsten (15./16. Mai): 12-18 Uhr
Fronleichnam (26. Mai): 12-18 Uhr
Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober): 12–18 Uhr
Heilig Abend/1. Weihnachtsfeiertag (24./25. Dezember): geschlossen
2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember): 12–18 Uhr
Silvester + Neujahr, 31. Dezember / 1. Januar 2017: geschlossen

Informationen für Behinderte

Das Horex-Museum ist für behinderte Menschen gut zugänglich. Es verfügt über einen Behindertenparkplatz, ein Behinderten-WC und ist für Rollstuhlfahrer dank eines Treppenlifts zum ersten Stock barrierefrei.

Kontakt

Horex Museum
Horexstraße 6
Bad Homburg v.d.Höhe
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 1013167
E-Mail:
museumbad-homburgde
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