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13.03.2019

Vickers-Areal: Stadt erledigt Hausaufgaben

Die Stadt ist auf dem Weg zu einer Bebauung des Vickers-Areals einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung vorausgesetzt, liegt demnächst ein rechtskräftiger Bebauungsplan für das Grundstück vor. Der Magistrat hat am Montag den Bebauungsplanes Nr. 26 „Frölingstraße, Schleußnerstraße, Schaberweg“ beschlossen. Ziel der Planung ist es, auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Vickers ein innerstädtisches, verdichtetes Wohngebiet zu entwickeln. Das bisher dort festgesetzte Gewerbegebiet soll aufgegeben werden. Das Regierungspräsidium muss der Änderung des Flächennutzungsplans noch zustimmen.
Auf dem rund 26.000 Quadratmeter großen Areal, das bis 1995 gewerblich durch die Firma Vickers Systems GmbH genutzt wurde, sollen um die 300 Wohneinheiten entstehen. Da die Stadt Wert darauf legt, günstigen Wohnraum anbieten zu können, werden innerhalb des Wohngebietes rund 30 Prozent der Wohnungen zu günstigen beziehungsweise geförderten Konditionen vermietet, und zwar zehn Prozent nach dem Hessischen Landesprogramm Soziale Wohnraumförderung und 20 Prozent mit einer niedrigen Miete im Rahmen des Bad Homburger Modells, das einen Zuschuss zur Miete vorsieht.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte im März 2012 den Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans gefasst. Zielsetzung war es, an Stelle des bisher gewerblich genutzten „Vickers-Areals“ nun ein innerstädtisches, verdichtetes Wohngebiet zu entwickeln. Das Grundstück der Sporthalle „Humboldt-Schule“ wurde ebenfalls in die Planung einbezogen.
Im März 2014 wurde in der Stadtverordnetenversammlung das Entwicklungskonzept „Vickers-Areal“ beschlossen. In der Folge wurde ein Investorenwettbewerb durchgeführt. Mit Beschluss des Parlaments vom 15. Februar 2018 wurde der Firma Conceptaplan GmbH erteilt. Der Projektvertrag beinhaltete auch umfangreiche Verpflichtungen des Käufers, die unter anderem die Schaffung von 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau, der Errichtung einer Kindertagesstätte sowie eines Nahversorgers vorsehen.

Der überwiegende Anteil der Wohngebäude wird als Geschosswohnungsbau errichtet. Baulich geschlossene Ränder sollen die Innenbereiche vor Lärmeinwirkungen abschirmen. Entlang der Frölingstraße sind daher drei viergeschossige Stadtvillen zuzüglich Staffelgeschoss geplant. Entlang des Schaberweges bilden die sogenannten Galeriehäuser als viergeschossige Laubenganghäuser, ebenfalls zuzüglich Staffelgeschoss, den südlichen Abschluss des Plangebiets. Im Inneren des Wohngebiets entstehen ruhige, autofrei erschlossene Wohnhöfe, die vor allem von einer aufgelockerten, kleinteiligen Reihenhausbebauung mit drei Vollgeschossen geprägt sein sollen. Die Freiflächen im Inneren zeichnen sich durch einen hohen Grünflächenanteil, private Wohngärten und einem Netz von Wegen und Nachbarschaftsplätzen aus. Ziel ist es, diese Bereiche zur Aufenthaltsfläche für alle Bewohner zu machen und so die Wohn- und Lebensqualität innerhalb des Wohngebiets zu erhöhen. Im Osten ist ein Punkthaus mit fünf Vollgeschossen zuzüglich Staffelgeschoss geplant.
Das Wohngebiet wird mit Tiefgaragen unterbaut, welche von der Frölingstraße erschlossen werden. Das Bebauungskonzept sieht zudem ein Nahversorgungszentrum vor, welches wiederum vom Schaberweg erschlossen wird. Während im Erdgeschoss ein Lebensmittel-Vollsortimenter mit ergänzender Bäckerei samt Café vorgesehen ist, soll im Obergeschoss eine Kinderbetreuungseinrichtung einschließlich Außenbereich errichtet werden.
Östlich an das geplante Nahversorgungszentrum angrenzend soll ein öffentlich zugänglicher Quartiersplatz entstehen. Zwei ebenfalls für die Öffentlichkeit zugängliche Nord-Süd-Querungen sind als fußläufige Erschließung sowie zur Verknüpfung des Plangebietes mit der Umgebung vorgesehen.
Der Investor Conceptaplan bereitet aktuell die Bauanträge vor. Parallel plant die Stadt die Erneuerung der Infrastruktur in den umliegenden Straßen und der Versorgungsleitungen. Die Stadtwerke wiederum werden das Gelände an das Netz zur Versorgung mit Nahwärme anschließen, das rund um den Bad Homburger Bahnhof bereits besteht. Bei der Stadt rechnet man im vierten Quartal 2019 mit dem Baubeginn.
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