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13.03.2019

Golfplatz: Vorlage zurückgezogen

Oberbürgermeister Alexander W. Hetjes hat die Vorlage zum Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 139 „Golfplatz Bad Homburg v. d. Höhe“ zurückgezogen, da es verwaltungsintern noch weiteren Beratungsbedarf gibt. „Das ändert aber nichts daran, dass der Royal Homburger Golf Club vonseiten der Stadt konstruktive Unterstützung bei der Weiterentwicklung seiner Anlage benötigt“, betont der Oberbürgermeister. Der bislang noch gültige Bebauungsplan Nr. 66 stelle für einen Verein, der auf Wachstum und eine gute Jugendarbeit setze, kein Zukunftsszenario dar.
Aktuell hat der Golfclub Probleme, seinen Platz attraktiv zu halten oder gar umzugestalten. Notwendige Umstrukturierungen wie der Umbau der Driving-Range und das Anlegen eines Chipping Greens oder die Verlegung des vereinseigenen Betriebshofs sowie die Verbesserung des Wassermanagements auf dem Areal sind mit dem jetzt noch gültigen Planungsrecht schwer bis gar nicht umsetzbar. „Es geht für den Verein letztlich darum, den höheren Anforderungen an das Golfspiel sowie der Konkurrenz zu anderen Golfplätzen gerecht zu werden“, so der Oberbürgermeister weiter. Den Wunsch des Vereins an die Stadt, ein neues, auf die Zukunft ausgerichtetes Planungsrecht zu schaffen, hält Hetjes daher für völlig legitim.
Es gibt aus Sicht des Oberbürgermeisters keine Veranlassung, den Royal Homburger Golf Club anders oder gar schlechter als andere Bad Homburger Vereine zu behandeln, die sich auch stets auf die Unterstützung der Stadt verlassen könnten. Hetjes: „Eine Neiddebatte, wie sie mitunter im politischen Raum geführt wird, ist absolut nicht angebracht und führt uns auch in der Sache nicht weiter.“ Es gelte jetzt Lösungsmöglichkeiten für den Golf Club zu finden. Der Oberbürgermeister erinnert in diesem Zusammenhang daran, welche große Bedeutung ein Golfplatz bei der Ansiedlung von Unternehmen habe. „Gerade für amerikanische und asiatische Firmen ist ein funktionstüchtiger Golfplatz ein wichtiges Standortargument“, sagt der Rathauschef.
Hetjes lobt zudem, dass sich der Golf Club seit Jahren intensiv um die Pflege der Flora und Fauna auf seiner Anlage in Dornholzhausen kümmert. Für sein Engagement in der Umweltkampagne „Golf und Natur“ wurde der Verein vom Deutschen Golfverband bereits mit einem Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Und auch der „Old Course“ im Kurpark sei immer in einem tadellosen Zustand. „Der Verein pflegt an beiden Standorten unser historisches Erbe, schließlich liegen im Kurpark die Wurzeln des ältesten Golfplatzes auf deutschem Boden“, erinnert Hetjes.
Der Oberbürgermeister will nun möglichst bald alle Beteiligten (Golf Club, Stadtverwaltung, Naturschutzbehörden, Forst) an einen Tisch holen und einen intensiven Austausch über die Zukunft des Royal Homburger Golf Clubs initiieren. Punkte, die dem Verein unter den Nägeln brennen – wie die Driving-Range und das Chipping Green –, könne man nicht auf die lange Bank schieben. Hetjes sagt dem Golfverein weiterhin die Unterstützung der Stadt zu und ist zuversichtlich, eine für alle Seiten tragfähige Lösung für die Zukunft des Vereins zu finden. Darüber hinaus steht auch die Aktualisierung der bestehenden Pachtverträge und die Erneuerung des Golfvertrags an.
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