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18.01.2019

Schutzmann vor Ort sorgt für Sicherheit

Es müssen nicht immer die ganz großen Maßnahmen sein, die für ein Mehr an Sicherheit sorgen. Manchmal helfen auch kleine Veränderungen wie zum Beispiel ein simpler Spiegel. Denn wer um die Ecke gucken kann, ist schon im Vorteil. Einen solchen Spiegel hat die Stadt jetzt am südlichen Ausgang der Bahnhofsunterführung (Richtung Dornbach) anbringen lassen. Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor und Bad Homburgs Schutzmann vor Ort, Hauptkommissar Michael Krietsch, haben am Freitag, 18. Januar, auf einem Pressetermin erklärt, was es mit der Maßnahme auf sich hat.
Krietsch, der seinen Posten im September vergangenen Jahres im Rahmen der kommunalen Sicherheitsinitiative „Kompass“ angetreten hat, wurde immer wieder auf eine ganz bestimmte Ecke am Bahnhof angesprochen – die Unterführung, die an den Gleisaufgängen vorbei den Bahnhofsplatz mit dem Walter-Lübke-Platz verbindet. Vor allem bei einsetzender Dunkelheit trauten sich viele Personen, die im angrenzenden Gewerbegebiet arbeiten, nicht mehr, die Unterführung zu nutzen. „Das ist zwar eine gut ausgeleuchtete, aber etwas unübersichtliche Ecke, die sich zu einem Treffpunkt junger Menschen entwickelt hat“, erklärt Hauptkommissar Krietsch, der in beratender Funktion für die Stadt tätig ist. Diese Gemengelage sorgte bei so manchen für mulmige Gefühle. Mitunter bestellten sich Leute sogar Taxen, um außenherum vom Walter-Lübke-Platz zum Busbahnhof zu gelangen.

Hauptkommissar Krietsch verschaffte sich daraufhin vor Ort ein Bild von der Situation und präsentierte wenig später eine simple, aber effektive Lösung: Er riet der Stadt, auf der Rampe in Richtung Unterführung einen Spiegel anbringen zu lassen. So könnten Passanten, die sich der Unterführung nähern, schon von weitem sehen, was am Eingang der Unterführung los ist. Der vormals tote Winkel ist nun einsehbar. Krietsch: „Das nimmt Ängste:“

Stadträtin Lewalter-Schoor ist schon jetzt sehr angetan von der Arbeit des Schutzmanns vor Ort: „Wir müssen die Ängste und Bedenken unserer Bürger ernst nehmen. Dabei berät uns Hauptkommissar Krietsch in hervorragender Art und Weise.“ In der kommenden Woche tourt Hauptkommissar Krietsch durch die Ortsbeiräte, um sein Gesicht und seine Arbeit in den Stadtteilen bekannt zu machen. Dann wird er auch über seine nächsten Projekte sprechen. So will er die Situation am Rathausplatz und an der Ochsenwiese in Ober-Erlenbach genauer unter die Lupe nehmen. Beide Orte gelten der Bevölkerung als Hotspots für Jugendliche und werden zunehmend gemieden. „Wir müssen uns da geeignete Maßnahmen überlegen, ohne die Jugendliche einfach nur zu vertreiben“, so Krietsch.

Hintergrund: Das ist Kompass
Kompass steht für das KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel. Das Programm wurde vergangenes Jahr in den vier Modelkommunen Bad Homburg, Hanau, Maintal und Schwalbach am Taunus gestartet. In den Kommunen werden passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Partner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und umgesetzt. Der Schutzmann vor Ort ist Teil des Landesprojektes.
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