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Stadt-Historiker – Bürgerinnen und Bürger, die Geschichte schreiben

Stadt-Historiker – Bürgerinnen und Bürger, die Geschichte schreiben

Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Dr. Bettina Gentzcke, Dr. Albrecht Graf von Kalnein | © Jochen Reichwein/Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Das Bad Homburg von heute blickt auf eine Jahrhunderte lange Geschichte zurück. Eine Zeitspanne, über die schon viel geforscht und herausgefunden wurde, die aber noch immer viele, viele zu entdeckende Geschichten beinhaltet. Um dieses für den Zusammenhalt einer Stadtgesellschaft wichtige Potential zu heben und Stadtgeschichte noch mehr erfahrbar zu machen, führt der Fachbereich Kultur und Bildung Mitte November 2020 das Projekt „Stadt-Historiker“ ein.

Der Ideengeber: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

Ideengeber und Vorbild dafür ist das von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main entwickelte Projekt „Stadtteil-Historiker“, das seit 2007 Bürger und Bürginnen in Frankfurt dazu auffordert, die Geschichte ihres Stadtteils zu erforschen. In Bad Homburg wird das Projekt „Stadt-Historiker“ heißen, da sich hier die Forschung nicht primär auf die Stadtteile, sondern auf ganz Bad Homburg beziehen soll. Begleitet wird das Projekt von der Werner Reimers Stiftung sowie der Taunus Zeitung, die als Medienpartner gewonnen werden konnte.

Identifikation mit der Heimat

„Ich freue mich, mit diesem Projekt die Stadtgeschichte zu stärken, denn eine lebendige Stadtkultur lebt davon, die historischen Wurzeln zu kennen und darauf aufzubauen“, so Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, eine der größten Stiftungen, die in Frankfurt bürgerschaftlichen Engagement fördern, und der Werner Reimers Stiftung habe man starke Partner an der Seite, um das Projekt breit in der Stadtgesellschaft zu verankern. „In Zeiten, in denen die Bürger aufgrund globaler Herausforderungen und wegen des technologischen Wandels zunehmend verunsichert sind, kommt der Stärkung der Identifikation mit der Heimat eine große Bedeutung zu. Dies wollen wir mit dem Projekt ,Stadt-Historiker‘ unterstützen“, so Hetjes weiter.

Praktische und finanzielle Unterstützung

Das Projekt will daher Menschen aller Alters- und Berufsgruppen dazu bewegen und befähigen, ein begrenztes stadthistorisches Thema ihrer Wahl zu erforschen und öffentlichkeitswirksam aufzubereiten. Es wendet sich an Laienhistoriker, denen es die notwendige fachliche und praktische Unterstützung sowie eine finanzielle Unterstützung zur Realisierung ihrer Projekte zukommen lässt. Das Projekt „Stadt-Historiker“ bietet diesem breiten Geschichtsinteresse einen Rahmen und möchte so auch das Engagement der traditionsreichen Bad Homburger Heimat- und Geschichtsvereine ergänzen und unterstützen.

Bewerbungsschluss: 30. Januar 2021

Ab Mitte November wird es einen Flyer zu dem Projekt geben, in dem das Konzept, das Auswahlverfahren, die Jury, die Bewerbungskriterien, die fachliche Begleitung und die finanzielle Förderung beschrieben werden. Im ersten Schritt müssen Bewerberinnen und Bewerber die im Flyer integrierte formlose Bewerbungskarte oder eine kurze E-Mail an die Adresse kulturbad-homburgde schicken. Im Anschluss daran findet eine individuelle Beratung, ggf. auch über Auswahl und Eingrenzung des Themas, statt. Bewerbungsschluss ist der 30. Januar 2021. Bis dahin sollen eine Projektskizze (maximal zwei Seiten), eine Darstellung der Quellenlage und ein tabellarischer Lebenslauf des potentiellen Stadt-Historikers eingereicht werden.

Jury sichtet Bewerbungen

Eine sechsköpfige Jury wählt dann aus den Bewerbungen bis zu fünf Bürgerinnen und Bürger aus, die Mitte Februar 2021 zum Stadt-Historiker ernannt und Geschichte schreiben werden. Die Forschungsarbeit wird mit einer Aufwandsentschädigung von jeweils 800 Euro unterstützt. Die Bewerbungskriterien richten sich an der Originalität des Themas und am methodischen Ansatz aus und berücksichtigen zudem, ob das Vorhaben im avisierten Projektzeitrum von 14 Monaten durchführbar ist. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund sollen sich ermuntert fühlen, sich zu bewerben. Personen, die hauptberuflich als Historiker tätig sind, sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

„Johann Georg Hamel-Preis“

Mitte Februar 2021 sollen die neuen Stadt-Historiker dann mit ihrer Arbeit beginnen; zwei Werkstatt-Treffen, informelle Zusammenkünfte der Teilnehmer und die kontinuierliche fachliche Begleitung durch die Projektkoordinatorin Ulrike Koberg tragen dafür Sorge, dass die Forscherinnen und Forscher jederzeit einen Ansprechpartner haben. Im April 2022 werden die fertigen Arbeiten dann der Öffentlichkeit präsentiert. Die beste Arbeit wird zusätzlich mit dem von der Werner Reimers Stiftung ausgelobten „Johann Georg Hamel-Preis“ mit 500 Euro prämiert.
Der Flyer mit allen Informationen zum Projekt „Stadt-Historiker“ ist vom 16. November 2020 an im Stadtladen, in der Stadtbibliothek, im Lesesaal des Stadtarchivs, in der Tourist Info der Kur- und Kongreß GmbH und in der Werner Reimers Stiftung erhältlich.
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